Noch eine Klage gegen die CS ist vom Tisch

Die Credit Suisse kann eine weitere Klage in den USA hinter sich lassen. Und zwar hat sich Grossbank in einem Streit mit dem US-Anleihenversicherer Assured Guaranty über faule Hypothekenpapiere geeinigt.

CS-Logo.

Bildlegende: Noch eine Klage gegen die Schweizer Grossbank hat sich erledigt. Keystone

Der Anleiheversicherer Assured Guaranty hatte die Credit Suisse 2011 verklagt. Der Vorwurf war, dass die Qualität der Sicherheiten von ausgestellten Hypotheken nicht den Informationen entsprochen haben soll, welche die Bank gegenüber Assured gemacht habe. Insgesamt ging es laut früheren Angaben um Papiere im Wert von rund 1,8 Milliarden Dollar.

Jetzt konnten sich die beiden Streithähne einigen. Als Folge der Einigung sei die Klage gegen die CS zurückgezogen worden, teilte die US-Gesellschaft in einem kurzen Statement auf ihrer Homepage mit. Weitere Details dazu werden nicht bekannt gegeben. Die CS bestätigte die Angelegenheit auf Anfrage, wollte sie aber nicht weiter kommentieren.

Die UBS hatte eine ähnliche Auseinandersetzung mit Assured Guaranty letztes Jahr bereits mit einem Vergleich beigelegt: Sie leistete im Mai 2013 Schadenersatz-Zahlungen von 358 Millionen Dollar. Zusätzlich entschädigte die UBS den Versicherer für einen Teil künftiger Verluste, wie es seinerzeit hiess.

2. Einigung innert einer Woche

Schon letzte Woche konnte die CS eine Einigung im US-Steuerstreit erzielen. Eine Richterin stimmte damals einem Deal mit der US-Steuerbehörde zu. Lesen Sie hier mehr.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Auch die UBS und die CS müssen zahlen

    Aus Tagesschau vom 21.10.2014

    Die EU hat vier Banken im Zusammenhang mit Preisabsprachen bei Zinsderivaten beziehungsweise der Manipulation des Franken-Libors gebüsst. Auch die Schweizer Grossbanken müssen eine Busse zahlen.

  • Namen von CS-Mitarbeitern in den USA offengelegt

    Aus Tagesschau vom 10.7.2014

    Die Credit Suisse hat über 1000 Mitarbeiter informiert, dass sie deren Namen im Zuge des US-Steuerstreits bei amerikanischen Behörden offenlegt. Eine böse Überraschung für die Angestellten, denn damit droht ihnen im schlimmsten Fall eine Verfolgung durch die US-Justiz.