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Wirtschaft Nouriel Roubinis Lob an die Schweizer Banken

Es sei nötig, dass die Behörden hart gegen Steuerhinterziehung durchgreifen, sagt der prominente US-Ökonom Nouriel Roubini gegenüber «ECO». Und sieht für den Schweizer Finanzplatz eine gute Zukunft.

Legende: Video US-Ökonom Nouriel Roubini zum Schweizer Finanzplatz (engl.) abspielen. Laufzeit 01:28 Minuten.
Aus ECO vom 11.04.2013.

Mit seinen pessimistischen Analysen hat sich Nouriel Roubini den Spitznamen Dr. Doom eingehandelt. Angesprochen auf die Enthüllungen rund um Offshore-Leaks und ihre Bedeutung für den Schweizer Finanzplatz, gibt er sich gegenüber «ECO» für einmal ungewohnt optimistisch. Der Schweizer Finanzplatz habe im internationalen Wettbewerb auch ohne Bankgeheimnis eine gute Zukunft, so die Stossrichtung des Professors der New York University – er spricht von einem «soliden Geschäftsmodell» mit «durchdachten Finanzprodukten».

«Der Erfolg des Schweizer Finanzplatzes basiert nicht einfach darauf, eine Steueroase zu sein», sagt Roubini. In einer Zeit, in welcher der Kampf gegen die Steuerhinterziehung intensiviert werde, würden viele ihr Geld lieber sauber versteuern und einer Schweizer Bank geben, statt es etwa zyprischen Banken anzuvertrauen.

Europa muss zusammenwachsen

Nouriel Roubini hatte 2006 die Finanzkrise vorhergesagt. Damals glaubten ihm die wenigsten. Roubini behielt Recht. 

«ECO» zeigte, welche Gefahren Nouriel Roubini für Europa sieht. Der Kontinent müsse stärker zusammenwachsen und gemeinsame Wachstumspläne aufstellen – nur so könne die Gefahr eines Euro-Austritts einzelner Länder gebannt werden.

Legende: Video Nouriel Roubinis ungehörter Appell abspielen. Laufzeit 04:45 Minuten.
Aus ECO vom 15.04.2013.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Beaumont, Pfaeffikkon Sz
    Amerika ist eine Weltmacht. Und versucht mit allen Mitteln diese Macht zu bleiben. Man unternimmt alles, Amerika und die Amerikaner zu schuetzen. Deshalb wird auch nicht weiter nachgeforscht was in der Karabik und auf anderen Inseln, oder sogar im eigenen Land in Delaware mit Trust gemacht wird. Wichtig und erste Prioritaet ist der Schutz Amerikas und der Amerikaner. Wer das begriffen hat versteht auch die Amerikianische Politik.
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    1. Antwort von S.Steiniger, Steinhausen
      Geht es wirklich um den Schutz der Amerikaner?Aller Amerikaner?Oder nur um den einer"Upper Class"die mit allerlei Mafia-Organisationen(inkl.China/Russland/Mexiko/etc.)auf das Engste verbandelt ist?Ein Konglomerat,dass sich die Weltherrschaft auf die Fahne geschrieben hat.Die Tentakel dieses Polypen reichen,wie wir wissen,auch nach Europa.Und die Schweiz?Bald der 51 Staat der USA?Die Armut ist dort stark verbreitet und die Verschuldung astronomisch.Möglicherweise auch bald unsere Zukunft?
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  • Kommentar von S.Steiniger, Steinhausen
    Wenn ich das"Statement"dieses Herrn Roubini höre,kommt mir unweigerlich das Grimm-Märchen vom Wolf und den sieben Geisslein in den Sinn.Wieviel Kreide hat dieser"Wolf"gegessen um diesen"Zucker"von sich zu geben?Wer füttert ihn,wenn er hungrig in den Wald zurückgehen muss,weil er"leider"keine Geiss oder kein Geisslein fressen konnte?Ob er einst Recht oder nicht Recht hatte,bleibe dahin gestellt.Ratschläge sind auch Schläge.Vor allem übernimmt der,der Ratschläge "austeilt",nie Verantwortung.
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    1. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @S. Steiniger: Oder anders ausgedrückt; nach der Peitsche kommt nun das Zuckerbrot. CH könnte ja irgendwann ja doch noch nützlich f. Onkel Sam sein, nur schon wenn die EU abschmieren sollte. Das ist übrigens nur die Meinung von Mr. Roubini aber nicht von der US-Regierung, somit pures Bla-bla-bla und in der Pfeife zu rauchen.....
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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Der Kontinent ist schon zu sehr zusammengewachsen. Noch weiter Zusammenwachsen kann Europa ja gar nicht mehr. In dem Punkt also irrt Roubini grundsätzlich. Nicht sehr verwundlerlich, erst ist ja auch Amerikaner und kennt die typischen Eigenheiten der Europäer vielleicht nur aus Büchern und touristischen Besuchen. - Vorhersagen 2006 zur EURO-Krise sind wirklich keine besondere Leistung, es brauchte nur Mut den Tatsachen ins Auge zu sehen. Das war aber auf fiese Art tabuisiert in der EU & Medien.
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