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Jahreszahlen des Pharmariesen Novartis mit leichtem Gewinnrückgang

Legende: Video Der Gewinn von Novartis ist leicht geschrumpft abspielen. Laufzeit 02:28 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.01.2017.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Basler Pharmakonzern hat im vergangenen Geschäftsjahr die Vorjahreszahlen nicht erreichen können. Sowohl Umsatz wie Gewinn reduzierten sich leicht.
  • Der Umsatz reduzierte sich um zwei Prozent auf 48,5 Milliarden Dollar, der Reingewinn von 7,02 auf 6,7 Milliarden Dollar.
Legende: Video «Novartis versucht sich den Erfolg einzukaufen» abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 25.01.2017.

Novartis schreibt heute früh von einem soliden Geschäftsjahr. Ohne negative Wechselkurseffekte hätte der Konzern gar die Vorjahreszahlen erreicht. Allerdings befindet sich das Basler Pharma-Unternehmen weiterhin in einem Transformations-Prozess – im Vordergrund stehen zwei Baustellen:

Rückgang bei Krebsmedikament

Die eine betrifft das Krebsmedikament Glivec. Es war für Novartis bislang ein Kassenschlager. Da allerdings in den USA und in Europa der Patentschutz abgelaufen ist, wird das erfolgreiche Medikament künftig von anderen Produkten konkurrenziert. Das schmälert das Ergebnis – nicht nur im vergangenen Jahr, sondern auch in Zukunft. Gleichzeitig ist es nicht gelungen, die Ausfälle durch andere Heilmittel vollständig zu kompensieren.

Was geschieht mit Alcon?

Die andere Baustelle betrifft die Novartis-Tochter Alcon. Die Firma ist im Bereich Augenheilkunde tätig und verkauft beispielsweise Kontaktlinsen oder chirurgische Geräte. Novartis hat das Unternehmen zuletzt neu ausgerichtet und auch die Geschäftsführung ausgewechselt.

Wie es nun weitergehen soll, lässt Novartis heute allerdings offen – derzeit würden alle Optionen geprüft: Dazu gehören, Alcon weiter zu führen als Teil von Novartis – bis hin zu einer Abspaltung. Das könnte auch ein Börsengang sein, so Novartis-Chef Joe Jimenez. Gegen Ende dieses Jahres will das Pharma-Unternehmen einen Entscheid fällen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Zurbuchen (drpesche)
    Mein Gott! Jetzt müssen all die armen Novartis-Aktionäre doch schon fast aufs Sozialamt! NUR noch 6,7 Milliarden REIN-Gewinn! Das heisst ja nichts anderes, als dass man die Medikamente viel teurer verkauft als sie produziert werden! Da stopfen sich einige die Taschen auf Kosten der Kranken und dank unserem solidarischen Krankenkassen-System sogar auf Kosten aller. Und denen müssen wir jetzt noch Steuergeschenke machen?
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  • Kommentar von Ilse König (königin)
    Um wie viel gesünder ist unsere Gesellschaft Dank u.a. NOVARTIS geworden? Ist es nicht so, dass wir durch den Konsum von deren Produkten immer kranker werden? Ja, ja, jetzt kommen die Argumente wegen Heilung von Krebs (keine evidenten Studiendaten voprhanden) und anderen Krankheiten. Wäre ja schön, beschränkt sich NOVARTIS darauf. Tun die das?
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