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Opec-Treffen in Wien Ölpreis reagiert nach Förder-Deal beträchtlich

  • Die Ölpreise sind nach den angekündigten Förderkürzungen des Ölkartells Opec und anderer Förderländer auf den höchsten Stand seit Sommer 2015 gestiegen. So legte etwa ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um bis zu 6,5 Prozent auf 57,89 Dollar zu.
  • Die Opec und rund ein Dutzend Nicht-Opec-Länder einigten sich am Wochenende in Wien auf eine weitere Beschränkung der Ölförderung um 558'000 Barrel (je 159 Liter) am Tag.
  • Die Produktion soll künftig bei 32,5 Millionen Barrel liegen. Insgesamt haben sich nun mehr als 20 Länder entschieden, weniger Öl zu fördern.
  • Mit diesen Schritten dürfte der Preis für Benzin und Heizöl zumindest kurzfristig weiter steigen.
Legende: Video Opec drosselt die Ölförderung abspielen. Laufzeit 01:57 Minuten.
Aus Tagesschau vom 30.11.2016.

Gut eine Woche nach dem Ölkartell Opec haben auch weitere Ölförderländer beschlossen, ihre Produktion zu drosseln.

Russland und andere Staaten wollen über 550'000 Barrel pro Tag weniger fördern. Das teilte der Ölminister des Emirats Katar mit. Es ist seit 2008 das erste Mal, dass die Opec gemeinsam mit anderen Ölförderländern eine Produktionskürzung beschliesst.

Nach dem Opec-Entscheid von Ende November war der Preis für die Nordseesorte Brent um rund 15 Prozent auf fast 55 Dollar gestiegen. Ein gemeinsames Komitee soll die Einhaltung der Produktionskürzungen überwachen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Georg Benad (kreanga)
    wieso bringt SRF nicht diese Meldung obwohl ein Schweizer Unternehmen Milliarden investiert hat ?? Passt wohl nicht in die politische Landschaft von SRF!!! „Glencore und Katars Staatsfons übernehmen 19,5 Prozent am russischen Ölkonzern Rosneft aufgrund eines unerwarteten Deals im Wert von 10,5 Milliarden Euro, der einen Triumph für den russischen Präsidenten Wladimir Putin darstellt“, schreibt beispielsweise die britische Zeitung „Financial Times“.
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Eigentlich sagt uns der Artikel gar nichts. Dass Russland mit der Opec mitzieht, ist nichts neues, die Frage, die die Schweiz eher interessiert ist wohl eher die, was die Briten, Norweger, Dänen machen.
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    1. Antwort von Albert Friedery (A. Friedery)
      Was diese drei Länder machen, ist (auf den Ölpreis bezogen) nur von wenig Bedeutung. An der Gesamt-Weltförderung haben sie zusammen bloss einen Anteil von nur so gegen 4%, mit dem Preis müssen sie also (vermutlich) einfach mitziehen.
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