Zum Inhalt springen

Wirtschaft Panasonic streicht 5000 Stellen

Der Elektronikkonzern Panasonic will rentabler werden. Das Unternehmen streicht deshalb in den kommenden Jahren rund fünf Prozent der Stellen in der Auto- und Industrie-Sparte.

110'000 Personen arbeiten bei Panasonics Auto- und Industrie-Sparte. Nun werden 5000 Stellen gestrichen.

Der Jobabbau sei Teil der Strategie, die Rentabilität zu steigern, sagte der Chef der Sparte, Yoshihiko Yamada, in Tokio. Panasonic hat sich zum Ziel gesetzt, die operative Gewinnmarge in den kommenden drei Jahren auf mindestens fünf Prozent zu verbessern.

Das Unternehmen ist mit seinen mehr als 300'000 Mitarbeitern Japans grösster privater Arbeitgeber. In den vergangenen zwei Jahren hatte Panasonic bereits rund 40'000 Stellen gestrichen.

Der Konzern steckt gerade rund zwei Milliarden Euro in seinen Umbau. Dazu will er sich unter anderem vom defizitären Geschäft mit Flachbildschirmen trennen und sich auf profitablere Sparten wie die Zulieferung für die Auto-Branche konzentrieren. Auch die Medizintechniksparte steht zum Verkauf.

1 Kommentar

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von H. Bernoulli, Zürich
    Was geschieht mit dem Gewinn, ist die entscheidende Frage. Wird dieser unmittelbar in neue, Arbeitsplätze schaffende reale Projekte investiert oder aber auch unmittelbar verkonsumiert oder durch Spenden in den Kreislauf gebracht, dann ist daran nichts Problematisches. Schweren volkswirtschaftlichen Schaden entsteht, wenn der Gewinn nur dazu dient, die Liquiditätsbeständen zu vergrössern (Bsp. Apple mit über 100Mrd. Cash) oder dieser insbesondere in Boden als Geldanlage investiert wird.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen