Zum Inhalt springen
Inhalt

Wirtschaft Preisabsprachen bei Schweizer VW-Garagisten?

Beim privaten Konsum ist die Schweiz nichts für Sparfüchse – so weit, so gut und so bekannt. Wenn aber auch noch die Rabatte unter den Händlern abgesprochen sind, dann ist das ein Fall für die Wettbewerbshüter.

Legende: Video Mögliche Preisabsprache bei Autohändlern abspielen. Laufzeit 01:18 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 23.05.2013.

Den Listenpreis eines Autos zahlt heutzutage kaum noch ein Kunde. Vielmehr bestimmen Rabatte den vom Käufer tatsächlich bezahlten Preis für einen Neuwagen. Fünf Autohandelsbetriebe respektive Betriebsgruppen, welche alle Autos der Marken VW, Audi, Skoda und Seat verkaufen, sollen nun miteinander die Rabatte auf den vom Importeur empfohlenen Verkaufspreis fixiert haben.
 
Ob die Absprachen, die offenbar an regionalen Veranstaltungen des Händlerverbands getroffen wurden, auch tatsächlich Auswirkungen auf die Preise hatten, ist unklar. Die Autoimporteurin und -händlerin Amag hat die Absprachen jedenfalls der Weko gemeldet. Diese hat deshalb nun eine Untersuchung gegen «Schweizer Konzessionäre von Marken der Volkswagen-Gruppe» eröffnet.

Selbstanzeige

 
Über die Tochtergesellschaft Amag Retail ist auch der Amag-Konzern selbst von der Untersuchung der Weko betroffen. Man habe die mögliche Absprache bei der Weko gemeldet, sobald man auf Konzernebene von dieser gehört habe, sagte ein Amag-Sprecher.
 
 
Bei der Weko rechnet man damit, dass die Untersuchung vergleichsweise rasch durchgeführt werden kann. Voraussichtlich werde die Verfahrensdauer kürzer sein als die sonst üblichen 12 bis 18 Monate, sagte Patrik Ducrey, stellvertretender Direktor der Weko.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Als ich damals einen VW Golf hatte, sah ich wie das mit den Preisen war, und auch heute noch ist. In Schweiz zahlt man sich dumm und daemlich, und in Deutschland nicht. Obwohl es Geografisch ja unser Nachbarland ist. Doch wie man es mit BMW gesehen hatte, wenn man einen in Deutschland kaufen wollte und die Schweizer Diskriminiert wurden, so ist es auch hier bei dem Audi-VW Konzern. Allerdings trifft das auf alle zu. Ich fahre lieber Japanische Autos, da weiss ich was ich zahle, und bin zufrieden
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von fritz meier, zürich
      also möchten sie einen Deutschen lohn? dann sind die unterschiede nähmlich klein,den fünfer und den weggen gibts nicht,entweder eu löhne und billiig schrott wie in D oder ein vernünftiges einkommen und hohere preise
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von K. Räschter, Schweiz
      @fritz meier, zürich: das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun. ich erwarte für ein gleiches auto den gleichen preis, egal ob in der schweiz oder in Deutschland gekauft. komisch, bei electronic artikeln wie smartphones und tablets funktioniert das auch. denn dort sind die preise bei uns zum teil sogar besser. also keine blöden sprüche wegen lohn; bei uns gibt es genug, die unten durch müssen zum bsp. wegen hohen mieten und kk-prämien.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen