Raiffeisen-Chef Vincenz geht früher

Pierin Vincenz hatte seinen Abschied für März 2016 angekündigt. Nun ist bereits Ende September Schluss. Es lockt ein attraktiver Posten bei der Helvetia.

Pierin Vincenz geht in einem Anzug

Bildlegende: Pierin Vincenz will Verwaltungsratspräsident der Helvetia werden. Keystone

Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz hat eine neue Aufgabe für die Zeit nach seinem Rücktritt bei der Bankengruppe gefunden: Er will das Verwaltungsratspräsidium der Versicherung Helvetia übernehmen und Raiffeisen früher verlassen als geplant.

Vincenz gehört dem Verwaltungsrat der Helvetia bereits seit 2000 an. Der bisherige Verwaltungsratspräsident der Helvetia, Erich Walser, war Ende 2014 unerwartet verstorben. Seither hatte die Geschäfte des Verwaltungsrates interimistisch dessen Vizepräsidentin Doris Russi Schurter geleitet.

Neuer Raiffeisen-Chef am 1. Oktober

Nun soll Vincenz übernehmen: Der Verwaltungsrat habe entschieden, Vincenz der Generalversammlung am 24. April zur Wahl vorzuschlagen, teilte Helvetia mit.

Wird er gewählt, wird Vincenz bereits Ende September 2015 als Raiffeisen-Chef zurücktreten. Damit wird er dieses Amt früher als im Januar angekündigt seinem Nachfolger, Patrik Gisel, übergeben. «Die Stabübergabe kann problemlos früher vollzogen werden», teilte Raiffeisen am Freitag mit. Vorgesehen war ein Wechsel im März 2016.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz kündigt Rücktritt an

    Aus Tagesschau vom 30.1.2015

    Der Chef der drittgrössten Bank der Schweiz, der CEO der Raiffeisen-Gruppe, Pierin Vincenz, räumt im März des nächsten Jahres seinen Sessel als Vorsitzender der Geschäftsleitung. Der Nachfolger ist bereits bestimmt – es ist der bisherige Stellvertreter Patrik Gisel. Einschätzungen von SRF-Wirtschaftsredaktor Christian Kolbe