Richemont-Tochter Net-a-Porter und Yoox fusionieren

Der Online-Modehändler Net-a-Porter des Genfer Luxusgüterkonzerns Richemont schliesst mit dem italienischen Konkurrenten Yoox zusammen.

Frau in Luxuskleidern.

Bildlegende: Luxus-Klamotten online kaufen: Richemont will hier stärker werden. Reuters

Der italienische Internet-Kleiderhändler Yoox und das Online-Portal des Luxusgüterkonzerns Richemont, die Net-a-Porter Group, schliessen im September zusammen. Das neue Unternehmen wird Yoox Net-A-Porter Group heissen.

«Die Fusion der Marktleader Yoox und Net-a-Porter bietet den Kunden eine unabhängige, neutrale Plattform für Luxusgüter», so Richemont-VR-Präsident Johann Rupert. Die Transaktion werde auch mit Blick der wachsenden Konkurrenz durchgeführt.

Ein erster Versuch einer Fusion vor über einem Jahr scheiterte. Der Wert der Richemont-Tochter Net-a-Porter dürfte gut 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro betragen, obwohl sie noch keinen Gewinn erzielt hat. Die profitable Yoox wird mit 1,32 Milliarden Euro bewertet. Beide Firmen wachsen im zweistelligen Prozentbereich.

Richemont wird einen 50-Prozent-Anteil daran halten, sein Stimmrecht wird aber auf 25 Prozent beschränkt. Die Aktionäre sowie die Wettbewerbsbehörden müssten der Fusion noch zustimmen.