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Wirtschaft Richemont vor grossem Stellenabbau

Der Luxusgüterkonzern Richemont will bis zu 350 Stellen in der Schweiz abbauen. Grund sei der starke Franken, heisst in einer internen Mitteilung des Konzerns.

Glasfassade mit Schriftzug «Richemont»
Legende: Wegen des schwierigen Uhrengeschäfts und dem starken Franken: Richemont will massiv Stellen abbauen. Keystone

Der Luxusgüterkonzern Richemont plant den Abbau von bis zu 350 Stellen in der Schweiz. Die Massnahme wird mit einer Anpassung der Produktionskapazitäten als Folge des starken Frankens und des Rückgangs im Tourismus begründet.

Den geplanten Stellenabbau hat die Westschweizer Tageszeitung «Le Temps» bekannt gemacht. Sie beruft sich auf ein internes Papier. Ein Konzernsprecher bestätigte ihn am Samstag der Nachrichtenagentur sda. Weitere Details wollte er nicht nennen.

Uhrenbranche im Tief

Der Restrukturierungsplan befinde sich derzeit noch in der Studienphase, hiess es lediglich. Laut «Le Temps» sind begleitende Massnahmen sowie die Eingliederung der betroffenen Angestellten in andere Einheiten der Gruppe vorgesehen, um den Abbau so klein wie möglich zu halten.

Der Restrukturierungsplan werde in der internen Mitteilung als einzig mögliche Antwort auf die schwierige Lage in der Uhrenbranche, den starken Franken und den bedeutenden Rückgang im europäischen Tourismus angesehen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Beat R. von Wartburg (Beat R. von Wartburg)
    Nicht immer ist der Frankenkurs schuld. bei Richemont sind zwar die Preise gestiegen aber die Innovation hat damit nicht Schritt gehalten. Bei anderen Uhrenkonzernen fehlt es an der Kundenbetreuung oder am Umgang mit dem normalen Uhrmacher vor Ort.
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  • Kommentar von robert mathis (veritas)
    Ich kann es nicht mehr hören,an Allem ist die Frankenstärke schuld,als die NB die Eurogrenze hielt und die Firmen dadurch Gewinne erzielten hat sich Niemand erkenntlich gezeigt dem Arbeitnehmer gegenüber,zudem nähert sich ja der Kurs schon wieder der 1.20 Grenze (---) Hr.JSA würde sich besser hier einbringen um die Arbeitsplätze zu erhalten statt sich für mehr Wirtschaft mit fremden Ländern wie z.B.China stark zu machen.
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  • Kommentar von Frédéric Weil (Derrick)
    Leider sind die 350 Stelen nicht im Gesamtkontext der Mitarbeiter gestellt. Richmont beschäftigt 9'000 Personen. Das ergibt einen Stellenabbau von 3.8%, was einer üblichen natürlichen Fluktuationsziffer entspricht.
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    1. Antwort von Peter Isler (SchweizerQualität)
      Wir schauen uns zu gerne relative Zahlen an: Dabei handelt es sich bei den absoluten Zahlen um die harten Fakten. Und diese sind nunmal, dass dem Werkplatz Schweiz 350 Stellen verloren gehen. Wenn eine Stelle z.B. nach der Pensionierung wegfällt, schadet dies vielleicht keiner konkreten Person. Trotzdem bleibt aber danach ein Arbeitssuchender mehr ohne Stelle.
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