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Neue Fabrik Sanofi und Lonza bauen in Visp eine Biotechanlage

Chemikalien-Hersteller Lonza und das Pharma-Unternehmen Sanofi wollen in Visp eine neue Produktionsanlage für Zellkulturen bauen.

  • Der Chemie- und Pharmahersteller Lonza sowie der französische Pharmakonzern Sanofi investieren für das gemeinsame Werk in Visp 290 Millionen Franken.
  • Gebaut wird eine grosse Anlage für Säugetier-Zellkulturen. Diese dienen der Herstellung von Antikörpern, vorab für die Onkologie.
  • Es gibt 200 neue Arbeitsplätze.
  • Die erste Bauphase soll noch dieses Jahr beginnen.

Zwar sei das Umfeld in der Schweiz nicht einfach mit dem starken Franken. Und auch die Unsicherheit bezüglich der Unternehmenssteuerreform sei eine Belastung. Dass Lonza in Visp trotzdem ausbaut, sei hart erkämpft worden, sagt der Standortleiter der Lonza in Visp, Jörg Solèr.

Wir produzieren ohne Fehler.
Autor: Jörg SolèrStandortleiter Lonza Visp

Man habe den Kunden und dem Partner Sanofi zeigen können, worin Visp gut sei, sagt Jörg Solèr: «Wir produzieren ohne Fehler, das ist ein grosser Wert.»

Tiere wird es in der neuen Anlage übrigens nicht geben: «Man nutzt Säugetierzellen als Ausgangslage», erklärt Solèr. Die Zellen werden modifiziert, so dass sie das entsprechende Produkt herstellen können.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Gurzeler (B.Gurzeler)
    Wo sind jetzt die allzeit angekündigten grossen Auszüge aus der Schweiz , ausser die einfachen arbeiten. Gut man wird jetzt sagen es ist noch nicht lange her seit der Abstimmung.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    An SRF: Onkologie (Krebs-Abteilung/-Therapie) ist zwar ein bekannter Begriff. Doch ich denke, dass längst nicht alle diesen Begriff kennen. Vielleicht wäre es besser, Zusammenhänge und Strategien mit allgemein verständlicheren Worten zu beschreiben. Die Wirtschafts-Rubrik wird vlt. öfters frequentiert, wenn man näher am Leser schreibt.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Krebstherapie (Onkologie) ist ein rasch wachsender Markt, bei dem es in Zukunft noch viele neue Therapieformen/Strategien gibt. Ziel ist, Nebenwirkungen zu reduzieren und zielgerichtig Krebszellen zu zerstören. Dazu gibt es physikalische Ansätze (Bestrahlung), medizinische und Nano-technologische. Sehr spannend und ein äusserst lukrativer Markt für manche Branchen. Lonza hatte früher eher den Ruf von teils unsauberer Chemie/Umweltbelastungen. Erfreuliche Entwicklung.
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