Schindler mit vollem Auftragsbuch

Der Liftbauer Schindler hat Gewinn und Umsatz im vergangenen Jahr gesteigert. Das Unternehmen erwartet auch für dieses Jahr gute Zahlen.

Eine Schindler-Rolltreppe

Bildlegende: Schindler verbesserte auch seine Produktivität. Keystone

Der Liftbauer Schindler hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 730 Millionen Franken erwirtschaftet, 21,5 Prozent mehr als 2011. Der Auftragseingang stieg um 8,7 Prozent, der Umsatz um 5,1 Prozent auf 8,26 Milliarden Franken.

Trotz sehr unterschiedlicher Entwicklung der Märkte erhielt Schindler in allen Regionen mehr Aufträge. Am stärksten war dies in der Region Asien der Fall. Auch die Regionen Nord-, Mittel- und Südamerika blüht das Geschäft für Schindler.

Ausblick positiv

Schindler will 2013 weiter wachsen. Das Unternehmen zählt dabei auf seine starken Auftragsbestand. Es erwartet für das laufende Jahr eine Umsatzsteigerung von 6 Prozent in Lokalwährungen und einen Konzerngewinn im Rahmen von 740 bis 790 Millionen Franken.

Schindler erwartet, dass der Bausektor am stärksten wächst. Auch in Nord-, Mittel- und Südamerika dürften sich die Geschäfte verstärken. Nur leicht mehr Aufträge soll es für Schindler in Nordeuropa geben, während sich die Lage in Südeuropa stabilisieren dürfte.

Drei neue Verwaltungsratsmitglieder

Zudem gibt das Unternehmen Veränderungen im Verwaltungsrat bekannt. Der Wirtschaftsjurist Peter Athanas ist neu nicht mehr Verwaltungsrat. Dafür soll die Generalversammlung drei neue Mitglieder ins Gremium wählen, darunter Carole Vischer, ein Mitglied der Familie Schindler-Bonnard in der 5. Generation.

Nebst dem in Asien tätigen Manager Anthony Nightingale soll auch Monika Bütler, Professorin an der Hochschule St.Gallen und Mitglied des Bankrats der Schweizerischen Nationalbank (SNB) den Verwaltungsrat von Schindler ergänzen.