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Wirtschaft Schlechtes Jahr für Schweizer Einkaufszentren

Die Schweizer Einkaufszentren haben im vergangenen Jahr weniger Umsatz gemacht. Der starke Franken und die zunehmende Konkurrenz durch Online-Anbieter liessen im vergangenen Jahr die Verkaufszahlen sinken.

Legende: Video «Platz bald die Shopping-Center-Blase?» abspielen. Laufzeit 3:08 Minuten.
Aus 10vor10 vom 12.05.2016.
Leute in Einkaufszentrum
Legende: Der Gesamtumsatz aller Zentren ging im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent zurück. Keystone

Der Gesamtumsatz aller Schweizer Einkaufszentren ging 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent zurück, wie der Branchenverband Swiss Council of Shopping Centers mitteilte. Der Mix aus Einkaufstourismus, Preis-Erosion und Zunahme von Online-Käufen setze den Zentren zu.

Gemäss einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK Switzerland mussten sieben der zehn umsatzstärksten Einkaufszentren teils deutliche Umsatzeinbusse hinnehmen. Das Emmen Center in Emmenbrücke (LU) und das Centre Balexert in Genf machten fast 6 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr.

Legende:
Veränderung der Umsätze in Prozent (im Vergleich zum Jahr 2014) GFK

Boom lässt nach

In den letzten Jahren haben in der Schweiz viele neue Einkaufszentren ihre Türen geöffnet. 2015 vergrösserte sich die Fläche um 1,9 Prozent. Nun aber wird sich die Flächenexpansion laut GfK Switzerland deutlich verlangsamen. Lediglich zwei kleinere Einkaufszentren sollen dieses Jahr eröffnet werden.

Dass die Branche etwas kleiner denke, müsse kein Nachteil sein, schreibt GfK Switzerland. Neu gebaute Shopping-Hüllen müssten auch mit attraktiven Mietern gefüllt werden. Das aber sei nicht mehr so einfach wie früher, da viele Non-Food-Händler derzeit ihre Netze strafften. Lediglich Sport- und Bekleidungsgeschäfte stagnierten auf einem hohen Niveau.

Weniger Elektronik, mehr Kosmetik

Die Zusammensetzung der Mieter in Einkaufszentren hat sich in den bereits verändert: Viele Elektronikgeschäfte und Reisebüros schlossen ihre Filialen in Einkaufszentren – wohl auch, weil die Kunden ins Internet abwanderten.

Vor allem Dienstleistungen wie Ärzte und Gesundheitszentren aber auch Kosmetik füllten die dadurch entstandenen Lücken in den Einkaufszentren, wie GfK Switzerland schreibt. Sport- und Bekleidungsgeschäfte stagnierten auf einem hohen Niveau.

8 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Vielleicht ist das der Anfang zur Vernunft. Ich kann mir vorstellen, dass die "Konsumenten" endlich merken, dass sie durch die "Wirtschftsturbos" angeheizt werden, dass sie all die überflüssigen "Artikel" wirklich brauchen. Tatsache ist, dass wir mehr als die Hälfte des gesamten Angebotes in den Einkaufszentren gar nicht wirklich brauchen. Wir müssen uns ab +zu Zeit nehmen, etwas gründlicher über das Leben nachzudenken + hinzuschauen. Dann erkennen wir die "Spiele" der Wirtschaftsturbos.
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    1. Antwort von robert mathis (veritas)
      M.Roe unsere Witrtschaftsturbo Bundesräte bes.Hr.Schneider sollte man zur Vernunft bringen,kein Land ist zu weit weg,jedem noch so zweifelhaften Herrscher wird hofiert Alles nur noch Gier um die Wirtschaft an zu kurbeln.Der Mensch bleibt auf der Strecke was scheinbar Niemanden interessiert. "Vogel friss oder verdirb" (---)
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  • Kommentar von Nico Basler (Bebbi)
    Frankenstärke, Internet, Einkaufstourismus dienen nur dazu von der eigenen Unfähigkeit abzulenken. Ich kann das Geplapper nicht mehr hören.
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    1. Antwort von robert mathis (veritas)
      Herr N.Basler mir geht es genau so, die Frankenstärke ist eine haltlose Ausrede,inzwischen ist der Euro schon bald wieder auf Fr.1.20 wie gehabt.Ich denke eher dass die Menschen vielleicht langsam genug vom unnötigen Ueberfluss haben, zudem sollten die Shoppingcenter einmal die Parkplatzgebühren unter die Lupe nehmen,ich bezahlte neulich für gut 2 Std. Fr.8.00 ....
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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Der starke Franken schon wieder. Bitte druckt diesen Ausdruck nicht mehr. Er ist so relevant wie wenn ein beim Schokoladeklauen erwischtes Kind behauptet, nichts gemacht zu haben... Wir können es nicht mehr hören.
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