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Wirtschaft Schneider-Ammann im Weissen Haus

Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat in Washington für das Schweizer Berufsbildungssystem geworben. Im Juli sollen die Gespräche anlässlich einer weiteren Reise in die USA vertieft werden.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat im Weissen Haus in Washington US-Minister, hochrangige Berater von Präsident Barack Obama und Schweizer Wirtschaftsführer getroffen. Er diskutierte mit ihnen über das Schweizer Berufsbildungssystem sowie über eine Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten.

Der Runde Tisch fand auf Einladung des Weissen Hauses im Rahmen des «Select USA»-Programms der US-Regierung statt. Dieses hat die Stärkung des amerikanischen Standorts für einheimische und ausländische Investoren zum Ziel.

Schneider-Ammann tweetet aus dem Weissen Haus

Werbung für Schweizer System

Für die US-Regierung nahmen unter anderen Handelsministerin Penny Pritzker, Arbeitsminister Thomas Perez und der Wirtschaftsberater von Präsident Barack Obama, Jeffrey Zients, teil. Wirtschaftsminister Schneider-Ammann wurde durch Führungskräfte von Schweizer Unternehmen begleitet.

Wie aus seinem Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF verlautete, pries Schneider-Ammann das duale Schweizer Bildungssystem mit der Berufsbildung als enormen Erfolg an: Dank seiner Praxisnähe und Durchlässigkeit ermögliche es den jungen Menschen eine qualitativ hochstehende Ausbildung. Zudem trage es wesentlich zur tiefen Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz bei.

Beziehungen mit den USA vertiefen

Die auf dem freiwilligen Engagement der Unternehmen fussende Berufsbildung in der Schweiz stösst gemäss dem WBF international auf immer grösseres Interesse. So werde nun etwa mit den USA ein Memorandum of Understanding ausgearbeitet, um die Zusammenarbeit zu vertiefen.

Die «intensiven» wirtschaftlichen Beziehungen mit den USA sollen demnach weiter verstärkt werden. Schneider-Ammann hob hervor, dass die Schweiz als sechstgrösster Investor mit einem Volumen von rund 190 Milliarden Franken eine bedeutende Rolle in der US-Volkswirtschaft spiele. Schweizer Unternehmen würden in den USA über 450‘000 Arbeitnehmende beschäftigen.

Schneider-Ammanns Departement kündigte denn auch an, der Wirtschaftsminister werde im Juli für eine längere «Wirtschafts-, Bildungs- und Innovationsmission» in die USA reisen.

3 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Aber gell, lieber Herr BR Ammann, Sie streben kein Freihandelsabkommen wie die EU es tut mit Amerika an! Wir wollen keine Gen manipulierte Ware & nur noch wer über ein Smartphone & Co verfügt lesen kann, was er da wirklich isst, weil die Amis ihre Ware respektive den Inhalt nicht deklarieren.
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    1. Antwort von Marie-Luise Reck, Turbenthal
      E.Waeden gönnen Sie ihm das bisschen Schulterklopfen, hier kriegt er doch nur wieder ä Ging as Schiibei, aber Vorsicht ist trotzdem geboten. Man weiss ja nie was einer anstellt wen ihm die Schienbeine weh tun.
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  • Kommentar von Armin Hug, Kreuzlingen
    Die komparativen Vorteile der Schweiz beruhen massgeblich auf unserem Bildungssystem. Warum wir nun derat aktiv dieses bewerben wollen, muss mir irgend jemand einmal erklären. Wir schiessen uns damit doch ins eigene Knie. Geht es allenfalls um das Ego unserer Politiker, die mit unseren Errungenschaften prahlen wollen? Geht es darum, den guten Wirtschaftspartner zu spielen? Haben wir Schweizer die Spielregeln der Wirtschaft verlernt? Komparativen Vorteile gilt es zu wahren und auszubauen!
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