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Wirtschaft Schweiz bei der Konkurrenzfähigkeit weiter obenauf

Die Schweiz ist vom Weltwirtschaftsforum WEF zum wettbewerbsfähigsten Land erklärt worden. Sie belegt das siebte Jahr in Folge den ersten Rang im «Globalen Wettbewerbsindex» des WEF.

Legende: Video Schweiz bleibt wettbewerbfähigstes Land abspielen. Laufzeit 0:57 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 30.09.2015.

Die Schweiz verfüge über eine hohe Innovationskraft und sehr gute Institutionen, zudem sei sie wenig verschuldet und habe einen flexiblen Arbeitsmarkt, begründet Margareta Drzeniek vom Weltwirtschaftsforum WEF den Entscheid der Studienautoren.

Es ist bereits das siebte Mal in Folge, dass die Schweiz im Wettbewerbsindex des WEF den Spitzenplatz belegt. Wettbewerbsfähigkeit sei wichtig, betont Drzeniek. Länder, die wettbewerbsfahig seien, könnten Krisen besser widerstehen.

Noch keine Auswirkungen hat die Aufhebung des Euro-Mindestkurses. «Langfristig könnte der Wechselkurs zwar einen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit haben», sagt Drzeniek. Dieser müsse aber nicht a priori negativ ausfallen. Grundsätzlich könne der starke Franken auch positiv sein, dies, weil die Unternehmen produktiver werden müssten, um das Preisniveau zu halten.

Bewertet wurden 140 Länder. Den zweiten Platz belegt wie im Vorjahr Singapur, auf dem dritten liegen die USA. Deutschland rückte von Platz fünf auf Platz vier vor, allerdings vor Bekanntwerden des VW-Skandals.

Ein uneinheitliches Bild hinterlassen die Schwellenländer. Südafrika oder Indien konnten zwar zulegen, China ist stabil, andere Länder aber wie Brasilien haben auf der Rangliste Plätze eingebüsst. «Das Tempo der Strukturreformen war sicherlich nicht schnell genug», stellt Drzeniek allgemein fest. Man habe den freien Handel zu wenig stark vorangetrieben. Der jetzige Moment sei deshalb für viele Schwellenländer wichtig, um dran zu bleiben.

Infografik zum Ranking

Infografik zum Ranking

Die Schweiz steht im WEF-Wettbewerbsranking erneut auf dem ersten Platz. Bezüglich Innovation ist die Schweiz Weltspitze. Wie sieht es in anderen Bereichen aus? Die Infografik zeigt die Schweiz im Ländervergleich.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Udo Gerschler (UG)
    Gratuliere der Schweiz !!! Druck erzeugt Gegendruck.Der Druck und die Erpressung der EU zwingt zu einer Effizienz der Industrie die beachtenswert ist.Last euch nicht unterkriegen und von rot-grün verkaufen.
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    1. Antwort von M. Roe (M. Roe)
      Gerschler: Wenn Sie rot-grün schreiben, müssen Sie das besser erklären. Das verstehe ich nicht. Wen meinen Sie mit rot-grün? wir sind hier in der Schweiz nicht in Deutschland und auch nicht in der EU. Gott sei Dank! denn vielleicht können wir in der Schweiz noch etwas retten. Vielleicht sind Sie ja ein Deutscher, der uns nur helfen will, zur Vernunft zu kommen?!
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  • Kommentar von Thomas Zangerl (TZ)
    Also wenn ich mir den kurzen Artikel ansehe und den Kommentar klingt das schon ein bisschen Wischiwaschi vom WEF. Ehrlich gesagt habe ich hier ein bisschen ein flaues Gefühl im Magen. Ob da wirklich alle Komponenten mit berücksichtigt sind? Meiner Meinung nach kommen viele Nebenfaktoren einer wirklichen Wettbewerbsfähigkeit mit ins Spiel und dann kommt es noch darauf an wie die gewichtet werden. Ist ein bisschen flau die ganze Sache. Nun gut, ein Kompliment an die Schweiz!
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  • Kommentar von Urs Dupont (udupont)
    Naja, Herr Bächler, es fragt sich da schon wer realitätsfremd ist. Tatsache ist, dass trotz Auszonung (um später wieder einzuzonen) 1.1 m2 /sec. zubetoniert werden und das mit dem immer weiter verdichten auch keine Lösung ist. Auch die zunehmenden Staus, das immer grössere Gedränge in den OeVs und die explodierenden Sozialkosten sind knallharte Realität. Realitätsfremd sind all diejenigen, die dies nicht wahrhaben wollen. Warum sollen wir eigentlich auf ewig Zuwanderungsweltmeister bleiben?
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    1. Antwort von Niklaus Bächler (parteilos!!)
      Es zeigt sich,dass sie oft Dinge vermischen. 1.Das Raumplanungsgesetz wurde angenommen & wird umgesetzt! Bitte lesen sie,was dies bedeutet! Einzonungen sind praktisch nicht mehr möglich,ausser es werden anderswo Auszonungen vorgenommen! 2.Die Staus & die überlasteten ÖV's sind KEIN Migrationsproblem,sondern ein Auswuchs der Gier vieler CH-Arbeitnehmer. Jeder will einen noch bessern Job,der noch besser bezahlt ist.Deshalb pendelt man täglich durch die halbe CH!Und die Rentner sind auch unterwegs!
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    2. Antwort von Urs Dupont (udupont)
      Sorry, Herr Bächler, dies ist ziemlich naiv. 1. Gesetze können jederzeit wieder geändert werden und wenn das eingezonte Land komplet überbaut und bis zum geht nicht mehr verdichtet ist und Wohnungen unbezahlbar werden, wird dies auch geschehen. 2. Staus, überlastete OeVs, etc. sind eine Folge des PRODUKTES Nutzung pro Kopf * Anzahl Köpfe. Die Einwohnerzahl zu ignorieren ist falsch und bei der Ressourcenverschwendung müsste man primär bei den obersten 10% und nicht beim kleinen Mann ansetzen.
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