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Wirtschaft Schweiz exportiert im November weniger Güter

Die Exporte der Schweiz sind um 3 Prozent gesunken – bezogen auf die gleiche Anzahl Arbeitstage wie im Vorjahresmonat. Markant zurück gingen die Exporte der Uhren- und Maschinenindustrie. Zulegen konnten Pharma und Chemie.

Der Schweizer Aussenhandel im November lässt sich wegen der unterschiedlichen Zahl an Arbeitstagen nicht so einfach mit dem Vorjahreswert vergleichen. Zwei Betrachtungen sind möglich:

  • Wenn man den zusätzlichen Arbeitstag in diesem November mit einbezieht, lag der Aussenhandel in beiden Verkehrsrichtungen im Plus: Die Importe nahmen dabei stärker zu als die Exporte, weshalb in der Handelsbilanz der Überschuss im Vorjahresvergleich abnahm.
  • Arbeitstagbereinigt dagegen resultierte nominal ein Export-Rückgang um 3 Prozent, real (die negative Teuerung eingerechnet) noch ein minimaler Zuwachs von 0,5 Prozent.
Weisse Pillen in Nahaufnahme in einer Fabrikationsmaschine
Legende: Pharma- und Chemie-Exporte schwangen im November oben aus. Keystone

Pharma und Chemie als Exportlokomotiven

Dank dem zusätzlichen Arbeitstag in diesem November legten die Exporte gemäss Eidgenössischer Zollverwaltung (EZV) um 1 Prozent auf 18,3 Mrd. Franken zu. Die Importe wuchsen um 5,6 Prozent auf 15,1 Mrd. Das ergibt in der Handelsbilanz einen Überschuss von 3,1 Mrd. Franken. Das sind 607 Mio. weniger als im November des Vorjahres.

Bei den Exporten mussten die einheimischen Produzenten einen Preisrückgang von 3,4 Prozent hinnehmen. Exportlokomotive blieb mit dem dritten Zuwachs in Folge die pharmazeutische und chemische Industrie. Sie steigerte die Ausfuhren nominal um knapp 7 Prozent. Über dem Vorjahresergebnis lagen auch die Exporte von Bijouterie- und Juwelierwaren.

Weniger Uhern und Maschinen exportiert

Anders die Uhrenindustrie: Sie verzeichnet einen Rückgang um 5,6 Prozent, um den zusätzlichen Arbeitstag bereinigt sogar um 9,5 Prozent. Das ist der fünfte Rückgang in Folge. Rückläufig waren auch die Exporte der Metallindustrie um 4,7 Prozent und jene der Maschinen- und Elektroindustrie um 5,2 Prozent. Letztere litt besonders unter dem Einbruch bei den Textilmaschinen.

Mehr Medikamente importiert

Die Importe wurden gemäss EZV von den Arzneimitteln angetrieben. Innert Jahresfrist wuchsen sie nominal um 5,6 Prozent und real um 8,3 Prozent. Die Preise der eingeführten Waren sanken um 2,5 Prozent. Wegen des starken Preisrückgangs lagen die Energieträger mit einem nominalen Minus von 27 Prozent weiterhin tief im roten Bereich.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Das sind die Folgen der EU -Politik im Zusammenhang mit Russland - und wir haben als nicht EU -Staat einfach stillschweigend zugestimmt. Russland als traditionell befreundeter Staat der Schweiz hat uns ja nichts angetan aber wir müssen unsere Freunde mit bestrafen und uns selbst auch . Ja wer hat denn da das Sagen bei uns ? Das muss die Regierung einmal dem Volk erklären.
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