Schweizer fahren auf Allradantriebe ab

Autos mit Allradantrieb sind so beliebt wie noch nie: Erstmals überstieg deren Anteil die 40-Prozent-Marke, wie der Schweizer Autoimporteur-Verband mitteilt.

Die Schweiz ist ein Alpenland und das schlägt sich auf den Autohandel nieder. Der Anteil der neu verkauften allradangetriebenen Autos knackte im November erstmals die 40-Prozent-Marke. Der Verkauf aller Neuwagen ging dagegen um 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück.

Eine Frau und ein Mann stehen neben einem FWD, sie befinden sich in einem Gebiet mit viel Steinen.

Bildlegende: Für ein höheres Sicherheitsgefühl sorgen laut dem Importeurverband Auto-Schweiz Autos mit FWD. Keystone

Verband guter Dinge trotz Einbussen

Insgesamt wechselten 26'950 neue Autos den Besitzer, wie der Importeurverband Auto-Schweiz mitteilte. Beim kumulierten Resultat war damit der Rückgang mit 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gleich stark wie im Oktober. Trotz der Abnahme zeigt sich der Verband optimistisch und geht davon aus, dass die Prognose von 295'000 verkauften Neuwagen dieses Jahr übertroffen wird.

Laut Verband wünschen sich die Lenker, auch bei widrigen Strassenverhältnissen sicher ans Ziel zu kommen. Deshalb seien die vierradangetriebenen Autos so beliebt. Deren Anteil am Gesamtverkauf erreichte im November 40,2 Prozent. Aufs ganze Jahr gesehen machten die Allradantriebe 35,6 Prozent der verkauften Autos aus.