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Schweizer Serien und Sport SRF erreicht einen Marktanteil von gut 31 Prozent

Legende: Audio Sparpläne bei SRF abspielen. Laufzeit 3:36 Minuten.
3:36 min, aus Rendez-vous vom 24.01.2018.
  • 2017 schalteten jede Woche fast 9 von 10 Fernsehzuschauern einen SRF-Sender ein.
  • Die täglichen Marktanteile von SRF 1, SRF zwei und SRF info zusammen lagen auch ohne ganz grosse Sportereignisse bei 31,2 Prozent.
  • Gut 2,6 Millionen Menschen schalteten täglich einen der sechs SRF-Radiosender ein. Der Marktanteil lag bei 58,1 Prozent.
SRF Meteo.
Legende: Die meist gesehene SRF 1-Sendung des Jahres nach «Meteo» war der zur Ski-WM in St. Moritz produzierte «DOK»-Film über Bernhard Russi, den 855'000 Personen verfolgten. Keystone

Im Vergleich zum letzten Nicht-Sportjahr 2015 – ohne Grossanlässe – konnten die drei Fernsehsender sowohl im Ganztagesschnitt wie auch zur Primetime deutlich zulegen. SRF zwei erzielte mit 9,9 Prozent den höchsten Marktanteil in einem Nicht-Sportjahr seit Bestehen des Senders.

Am Hauptabend erreichte SRF 1 einen höheren Marktanteil als die nächsten acht Konkurrenten zusammen. Insgesamt war zu jeder Tageszeit ein SRF-Sender Marktführer: SRF 1 am Vorabend, Hauptabend und Spätabend, SRF zwei tagsüber.

Grosses Interesse an aktueller Information

Fast jeder zweite Fernsehzuschauer in der Deutschschweiz sah 2017 täglich die «Tagesschau»-Hauptausgabe. Mit 833'000 Zuschauenden die meist gesehene «Tagesschau» 2017 war die Ausgabe vom 5. November, als sich der katalonische Ex-Regierungspräsident Puigdemont der belgischen Polizei stellte.

Jahresübersicht 2017: Marktanteile (Deutschschweiz) ganzer Tag in Prozent

SRF 1
19,4
SRF zwei
9,9
SRF info
1,8
Quelle: Mediapulse-Fernsehpanel

Beliebte Eigenproduktionen

Die erste Staffel von «Wilder» erreichte im Schnitt 706'000 Personen (Marktanteil: 38,8 Prozent). Die neue Krimiserie gewann in den sieben Tagen nach der TV-Ausstrahlung im Schnitt fast 100'000 Zuschauerinnen und Zuschauer dazu.

Durchschnittlich 744'000 Personen sahen die fünfte Staffel der Krimiserie «Der Bestatter». Die meist gesehene SRF 1-Sendung des Jahres nach «Meteo» war der zur Ski-WM in St. Moritz produzierte «DOK»-Film über Bernhard Russi, den 855'000 Personen verfolgten. Die Weihnachtsausgabe von «Happy Day» war mit 842'000 Zuschauenden und am Sendetag über 50 Prozent Marktanteil die erfolgreichste Ausgabe in der zehnjährigen Geschichte der Samstagabendshow.

Millionenpublikum bei Sportevents

Die meist gesehene Sendung des gesamten SRF-Programms war das Barrage-Spiel zwischen der Schweiz und Nordirland. 1,1 Millionen Menschen fieberten mit, als sich die Schweiz definitiv für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft in Russland 2018 qualifizierte.

Das Abfahrts-Gold von Beat Feuz an der Heim-WM in St. Moritz verfolgten ebenfalls 1,1 Millionen Zuschauer. Hohe Marktanteile verbuchten zudem der Schlussgang am Unspunnenfest mit 64,9 Prozent oder der achte Wimbledon-Titel von Roger Federer mit 59,4 Prozent.

Sport-Sendungen

Fussball: WM-Qualifikation, Barrage, Schweiz – Nordirland1'118'000
Ski alpin: WM-Abfahrt Männer
1'076'000
Ski alpin: WM-Abfahrt Frauen945'000
Schwingen: Unspunnen Schwinget, Schlussgang738'000
Credit Suisse Sports Awards625'000
Tennis: Wimbledon Final, Marin Cilic – Roger Federer539'000
UEFA Frauen-EM: Schweiz – Frankreich435'000
Quelle: Mediapulse-Fernsehpanel

82 Prozent wöchentliche Reichweite im Radio

Gut 2,6 Millionen Menschen schalteten täglich einen der sechs SRF-Radiosender ein. Der Marktanteil von Radio SRF lag bei 58,1 Prozent. Hohe Aufmerksamkeit generierten die Informationssendungen von Radio SRF, «Rendez-vous» erreichte im 50. Jahr des Bestehens täglich einen Marktanteil von 42 Prozent, «Echo der Zeit» hatte jeden Tag im Schnitt 389’000 Hörerinnen und Hörer.

Programmschwerpunkte wie die «Pilgerreise» bei Radio SRF 1 verfolgten täglich 1,3 Millionen Personen, bei Radio SRF 3 erreichten «Ready, Steady, Golf!» und der «Festivalsommer» über eine Million Hörerinnen und Hörer pro Tag.

Jahresübersicht 2017

Radio SRF 1
1'531'700
Radio SRF 2 Kultur
304'100
Radio SRF 3
1'131'200
Radio SRF 4 News
235'600
Radio SRF Musikwelle
399'800
Radio SRF Virus
104'100
Quelle: Mediapulse Radiopanel

Starke Nachfrage von Webvideos

2017 wurden im Schnitt pro Sekunde acht Livestream- oder On-Demand-Angebote gestartet. Monatlich erreichte das SRF-Webangebot 2,5 Millionen Personen. Zum erfolgreichsten YouTube-Video des Jahres in der Schweiz avancierten SRF-Comedian Dominic Deville und sein Team mit «Switzerland Second», das bis heute 14,5 Millionen Mal angeklickt wurde.

Die Videos zum Festivalsommer auf Radio SRF 3 und SRF Virus erreichten 3,9 Millionen Videostarts. Eine hohe Nutzung erzielte die SRF Sport-App, mit bis heute über 500'000 Downloads und monatlich im Schnitt 3,5 Millionen Visits.

SRF-Apps-Downloads bis Ende Dezember 2017

SRF App
1'303'955
Play SRF App
860'792
SRF Meteo App
1'131'148
SRF Sport App
500'975
Quelle: Apple App Store / Google Play Store

Zuspruch vom jungen Publikum

Am Hauptabend zwischen 19.00 und 22.30 Uhr liegt der Marktanteil der drei SRF-TV-Sender bei den 15- bis 29-Jährigen bei 23,9 Prozent. SRF 1 und SRF zwei sind zur Primetime die erfolgreichsten Sender bei den Jungen mit einem Marktanteil von 11,8 respektive 11 Prozent und liegen damit vor dem nächsten Konkurrenten ProSieben.

Die Erfolgsserie «Der Bestatter» (39,9 Prozent Marktanteil), die «DOK»-Serie «Auf und davon» (32,3 Prozent Marktanteil) oder «Mini Lehr und ich» (28,8 Prozent Marktanteil) erhalten auch in der Zielgruppe der 15- bis 29-Jährigen hohen Zuspruch.

Radio SRF ist auch für die Jungen ein täglicher Begleiter: Am Morgen zwischen 7 und 9 Uhr und am Nachmittag zwischen 14 und 16 Uhr erreicht Radio SRF 3 jeweils über 28 Prozent aller 15- bis 24-Jährigen Radiohörer.

Das junge Publikum schätzt zudem die jungen Webserien: Mit bis heute 10 Millionen Videostarts ist «True Talk» die erfolgreichste SRF-Webserie überhaupt. «S.O.S. – Sick of Silence», die Webserie, in der junge Menschen über ihre chronischen Erkrankungen sprechen, verzeichnet bislang über 700'000 Videostarts. Bei beiden Formaten fällt über 80 Prozent der Nutzung auf die Zielgruppe der unter 35-Jährigen.

«Rendez-vous»

Logo der Sendung «Rendez-vous»

Den Radiobeitrag dazu hören Sie im «Rendez-vous», Link öffnet in einem neuen Fenster um 12:30 Uhr auf Radio SRF 1 und SRF 4 News.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Bächler (sensus communis)
    Das zeigt doch, dass der Grossteil der CH-Medien-Konsumenten mit SRF zufrieden ist. Offensichtlich versuchen uns die No-Billag-Initianten mit ihrer Vernebelungstaktik einzureden, dass SRF keine Daseinsberechtigung haben soll. Wer davon profitiert, ist auch klar. Nur verstecken sich diejenigen hinter den Initianten und schiessen unlauter gegen unser Staatsfernsehen. Schade, denn auch hier hat Herr Blocher seine Hände im Spiel & desavouiert SRF,weil sie nicht nach seiner Pfeife tanzen!
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    1. Antwort von Susanne Saam (Biennoise)
      @Niklaus Bächler- Sie haben Recht, ausser beim Begriff 'Staatsfernsehen'. Wir haben mit der SRG ein öffentlich-rechliches Medium, organisiert als Verein. Wenn wir NoBillag ablehnen wollen, sollten wir es mit der Begrifflichkeit sehr genau nehmen und keine Schlagwörter verwenden, die nicht stimmen.
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