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Wirtschaft Schweizer VW-Kunden müssen auf Entschädigung warten

Dicke Luft am Verhandlungstisch um Entschädigungen im Abgas-Skandal: Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) wirft dem Schweizer VW-Importeur Amag eine sture Haltung vor und setzt die Verhandlungen aus.

Ein VW auf dem Prüfstand mit offener Wagentür, im Inneren sitzt ein Techniker
Legende: In der Schweiz sind rund 180'000 VW-Kunden vom Abgas-Skandal mit manipulierten Dieselmotoren betroffen. Keystone

Die VW-Importeurin Amag stelle sich kategorisch auf den Standpunkt, dass bei den betroffenen Fahrzeughaltern kein finanzieller Schaden entstanden sei, schreibt die SKS in einer Mitteilung. Dabei hätten ihr, der SKS, die Konsumentenschützer nachweisliche Schadenfälle vorlegt. Auf dieser Basis sei eine Einigung unmöglich, hält die SKS fest.

In der Schweiz sind schätzungsweise rund 180'000 Autos von Marken der Volkswagen-Gruppe mit manipulierten Dieselmotoren bestückt. Drei Konsumentenschutzorganisationen, darunter die SKS, versuchen gemeinsam in einer Vereinbarung mit der Amag zu erreichen, dass alle betroffenen Autobesitzer generell entschädigt werden. Die SKS strebe eine «rasche und unbürokratische» Schadenregelung für die VW-Kunden an, betont sie.

Während die SKS ihre Verhandlungstaktik nun verschärft, setzen die Konsumentenschützer der Westschweiz weiterhin auf den Dialog.

4 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Man versucht uns und die Geschädigten einfach unverholen weiter zu täuschen. Es ist bekannt, dass es wegen unserem Justizsystem nicht möglich sein wird, dass geschädigte Schweizer irgendwelches Geld erhalten werden. Das können nur die Deutschen +sicher England und natürlich die USA erreichen. Die Schweizer Justiz muss in jeder Hinsicht geändert werden. Solange Recht haben, nicht heisst, dass man Recht bekommt, kann ein Rechtssystem nicht gerecht sein. Sollte doch eigentlich jedem klar sein.
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  • Kommentar von Franz Huber (R.)
    Eigentlich sind wir alle ja die Geschädigten. Zumindest alle welche die mit viel zu viel Stickoxid verprstete Luft einatmen mussten. Shame on you VW und all die anderen Dieselmotoren Vertreiber die uns wohl auch belogen haben. Nur um ihre Luftverpestenden Motoren zu verkaufen und Geld zu machen.
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  • Kommentar von Hausherr Felix (Hausherr Felix)
    David gegen Goliath ! - Eigentlich müssten diese Autos von der Strasse verboten werden da Sie die gesetzlichen Vorgaben nicht einhalten. Dann könnte jeder sein Kaufsumme einfordern und VW wäre Bankrott. - Das wird nicht passieren weil die Aktien ja auf "0" fallen würde und unsere Pensionskassen viel, sehr viel Geld verlieren würden und wir Alle darunter leiden würde. Somit akzeptiert man halt das beschiessen wurde und auch kein Manager wird Haftbar gemacht. Und alles ist wieder i.O.
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