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Wirtschaft Schweizer Waren im Ausland beliebt

Die Schweizer Exportindustrie legte im dritten Quartal um 3,6 Prozent zu. Damit verkauft die Schweiz für über 50 Milliarden Franken Waren ins Ausland. Es gibt aber auch schwächelnde Bereiche: Die Ausfuhren der Maschinen- und Elektroindustrie sind rückläufig.

Ein Container wird verladen.
Legende: Die Schweiz liefert jährlich für über 50 Milliarden Franken Produkte ins Ausland. Keystone

Schweizer Qualitätsware scheint im Ausland weiter gut anzukommen. Die Exportindustrie konnte ihre Verkäufe ins Ausland im dritten Quartal um nominal 3,6 Prozent steigern – dies im Vergleich gegenüber der Vorjahresperiode. Auch unter Ausklammerung der Teuerung, also real, resultiert damit ein Plus von 1,8 Prozent. Damit liefert die Schweiz für 51,7 Milliarden Franken Waren ins Ausland. Das teilt die Eidgenössische Zollverwaltung mit.

Schwächelnde Maschinenindustrie

Besonders gut liefen im dritten Quartal die Bijouterie- und Juwelierwaren. Sie legten um 22 Prozent zu. Auch die Export-Geschäfte der Chemisch-Pharmazeutischen Industrie, der Textil-Unternehmen sowie der Nahrungs- und Genussmittel Industrie liefen überdurchschnittlich gut.

Die Zahlen einer wichtigen Schweizer Exportindustrie, der Maschinen- und Elektronikbranche, zeigen jedoch in eine andere Richtung: Sie haben um 0,8 Prozent abgenommen. Noch stärker verloren haben die Exporte der Papier- und Grafischen Industrie mit einer Einbusse von 9,2 Prozent.

Legende:
Veränderung der verschiedenen Schweizer Export-Branchen Im Vergleich gegenüber der Vorjahresperiode, in Prozent. Eidgenössische Zollverwaltung

Rekord bei der Handelsbilanz

Auch die Importe legten zu: Die Schweiz kaufte zwischen Juli und September knapp 2 Prozent mehr ausländische Produkte ein. Insgesamt flossen damit 44 Milliarden Franken ins Ausland. Unter dem Strich erzielte die Schweiz in ihrer Handelsbilanz einen Rekordüberschuss von 7,7 Milliarden Franken.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Es geht den FDP - Häuserblockbesitzern einzig um viele Mieter - egal von wo her man sie karren muss , denn ihre ( hart verdienten ) Gelder haben sie, zwecks besserer Rendite , in viele Wohnungsneubauten gesteckt . Die Produkte der CH waren auch ohne Bilaterale mit der EU, immer schon sehr begehrt . Darum stimmt meine Familie - JA zu ECOPOP. Wir wollen noch Grünes bewahren und nicht Graues fördern .
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  • Kommentar von fritz muster, zurich
    Da ist ein ecopop JA wohl doch nicht so ein Problem, unsere Qualitätsarbeit wird auch weiter exportiert werden können. Hört nicht auf die Angstmacherlobby.
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