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Wachstum Schweizer Wirtschaft gerät ins Stocken

Das Schweizer Bruttoinlandprodukt (BIP) hat im dritten Quartal des Jahres ein Nullwachstum hingelegt.

Ein Konsument trägt seine Einkaufstaschen zurück nach Hause.
Legende: Der Konsum konnte die Schweizer Wirtschaft in den vergangenen Monaten nicht stützen. Keystone
  • Mit einem Nullwachstum hat das Schweizer Bruttoinlandprodukt im dritten Quartal stagniert. Das teilt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit.
  • Der Konsum brachte dabei keine substantiellen Impulse. Währenddessen kamen von den Bau- und Ausrüstungsinvestitionen positive Entwicklungen. Die Exporte gingen jedoch zurück.
  • Im Vergleich zum Vorjahresquartal wuchs das BIP um 1,3 Prozent.

Auf der Produktionsseite war die Wertschöpfung derweil in den meisten Sektoren schwächer als im historischen Mittel, erklärten die Seco-Ökonomen weiter. Auch das Gesundheitswesen steuerte mit negativen Impulsen seinen Beitrag zur Stagnation bei. Das verarbeitende Gewerbe und das Gastgewerbe lieferten dagegen positive Beiträge.

Im zweiten Vierteljahr war die Wirtschaftsleistung noch um 0,6 Prozent angestiegen, in den ersten drei Monaten hatte das Plus 0,3 Prozent betragen.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Das Wachstum fand vor allem bei der Zuwanderung, beim den Asylgesuchen, bei der Arbeitslosigkeit, bei den Ausgesteuerten, bei der Sozialindustrie und bei den staatlichen Abgaben und Steuerbelastung sowie den Bodenpreisen statt. Ebenso wurden vermehrt Arbeitsplätze ins Ausland verlagert. Von aussen her betrachtet: Katastrophale Vernichtung von Volksvermögen und Demontage durch unsere Mitte-Links Regierung.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Das war voraus zu sehen , mit soviel Mist den unsere Politiker seit Jahren produzieren . Weitere Fehlplanungen sind in der Vernehmlassung -Müller-Vorschlag -EU -Knebelverträge die Milliarden kosten , wachsende Sozial - und Kranken - Kosten . Mangelnder Nachwuchs in der IT -Technologie und Unzähliges mehr. Wir werden sehr bald das Niveau der heutigen EU - Länder besitzen.
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Dass die Wirtschaft nicht immer weiter so "boomen"kann, sollte doch allen klar sein, welche realistisch denken können. Weltweit, neigen sich die natürlichen Ressourcen dem Ende zu - agressive, skrupellose Asbeutug durch die Menschheit - , da kann die massiv überbevölkerte Welt nicht mithalten. Würden die Menschen in den wohlhabenden Ländern, Verantwortung übernehmen und bewusster und umsichtiger ihr Leben leben, gäbe es noch genug für alle Menschen auf der Welt.
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    1. Antwort von Severin Heck (Selber denken und prüfen)
      Hmm, also warum setzen dann die 'Umweltbewussten' auf Strom, anstelle von Energiebewusstsein... Halbleiter (Solarzellen) erfordern seltene Rohstoffe (die z.T. Nur aus China kommen, seltene Erden). Oder Lithium, kommt auch nicht überall vor... Kohlenwasserstoffe hingegen findet man überall, in Pflanzen, im Erdöl...
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    2. Antwort von Severin Heck (Selber denken und prüfen)
      Sie wissen schon, das z.b. England sich seit 200 Jahren nicht mehr selbst ernähren kann. Genauso wie der Alpenraum. Unser 'Wohlstand' ist nichts anderes als Handwerkskunst die zu Maschinembau wurde, damit man ein Handelsgut hat um Lebensmittel und Energieresourcen einkaufen zu können. ... Im Norden braucht es viel Arbeit und Infrastruktur, denn es wird kalt. Man erfriert sonst. Es ist fraglich, ob es ein Privileg ist, im Norden zu leben...
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