Silberstreifen am Tourismus-Horizont

Der Sommer ist weit und breit nicht in Sicht. Ungeachtet dessen sorgen zumindest die Prognosen der Konjunkturforscher für ein kleines Stimmungshoch bei Schweizer Hoteliers.

Asiatische Feriengäste auf dem Titlis.

Bildlegende: Bei Gästen aus Asien ist die Schweiz hoch im Kurs. Keystone

Der starke Franken drückt zwar noch immer auf das Geschäft in der Tourismusbranche. Dennoch rechnen die Konjunkturforscher des Wirtschaftsforschungsinstituts Bakbasel mit einer leichten Entspannung.

Das Wachstum wird in diesem Jahr dank ausländischen Touristen (+0,9 Prozent) sowie den Hotelgästen aus dem Inland (+0,5 Prozent) zu Stande kommen, prognostiziert das Institut. 

Deutliches Wachstum in den nächsten Jahren

Gäste aus Westeuropa werden zwar weiterhin einen Bogen um die Schweiz machen. Die sogenannten Fern- und Wachstumsmärkte wie etwa Asien könnten den Rückgang aber kompensieren. Insgesamt rechnen die Experten mit einer geringen Zunahme der Hotelübernachtungen um 0,7 Prozent.

Im vergangenen Gesamtjahr 2012 ist die Anzahl der Hotelübernachtungen um zwei Prozent auf den tiefsten Stand seit 2005 gesunken. In den kommenden Jahren 2014 und 2015 wird es aber ein deutliches Wachstum geben. Bakbasel erwartet einen Anstieg um 2,3 beziehungsweise 3 Prozent.