Stabile Wintersaison dank Schweizer Gästen

Die Zahl der Übernachtungen in Schweizer Hotels hat in der abgelaufenen Wintersaison ganz leicht zugenommen. Der Anstieg ist vor allem Feriengästen aus dem Inland zu verdanken. Ausländische Touristen buchten dagegen weniger häufig.

Mit dem Monat April ging die Wintersaison 2014/2015 zu Ende – die Bilanz fällt neutral aus. Die Zahl der Übernachtungen in Schweizer Hotels hat ganz leicht um 0,1 Prozent zugenommen.

Zwei Skifahrer kehren gegen Abend in ihr Hotel ein

Bildlegende: Die Hotels in den Wintersportorten verzeichneten in der abgelaufenen Saison vermehrt Buchungen von Schweizer Gästen. Keystone/Archivbild

Weniger Deutsche und Russen

Mit insgesamt 7,4 Millionen Logiernächten verzeichnete die inländische Nachfrage einen Anstieg um 1,9 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Die Nachfrage der ausländischen Gäste belief sich auf 8,3 Millionen Logiernächte. Dies entspricht einem Rückgang von 1,4 Prozent.

Bei den Herkunftsländern verbuchte Deutschland die deutlichste absolute Abnahme mit einem Minus von 118'000 Logiernächten. Die Zahl der Touristen aus Russland brach um rund ein Viertel ein, was einem Minus von 85'000 Logiernächten entspricht. Die touristische Wintersaison dauert von November bis April.

Im April ging die Zahl der Übernachtungen in Schweizer Hotelbetrieben zurück. Die 2,3 Millionen Logiernächte sind gegenüber dem Vorjahresmonat 0,6 Prozent weniger. Die Abnahme betraf die ausländischen Gäste, deren Übernachtungen um 4,1 Prozent sanken. Die Zahl der Übernachtungen von Schweizer Hotelgästen stieg hingegen um 4,2 Prozent.