Starker Dollar vermiest Novartis das Geschäft

Der Schweizer Pharmariese Novartis hat im ersten Quartal die Stärke der Konzernwährung Dollar zu spüren bekommen. Der Umsatz sank von Januar bis März um sieben Prozent auf 11,9 Milliarden Dollar. Konzernchef Joseph Jimenez sieht Novartis aber auf Kurs zu den Jahreszielen.

Novartis-Logo an einer Häuserfassade

Bildlegende: Weniger Umsatz beim Basler Pharma-Konzern Novartis. Grund dafür ist die Währungsstärke des US-Dollars. Keystone

Der Pharmakonzern Novartis hat im ersten Quartal einen Umsatz von 11,9 Milliarden Dollar erzielt. Das sind 7 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Zu konstanten Wechselkursen wäre der Umsatz allerdings um 3 Prozent gewachsen.

Das operative Ergebnis ging um 1 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar zurück – zu konstanten Wechselkursen wären es 15 Prozent mehr gewesen, wie das Basler Unternehmen mitteilte. Grund sei, dass der US-Dollar gegenüber den anderen Währungen an Stärke zugelegt habe.

Der Reingewinn belief sich auf 2,3 Milliarden US-Dollar, was einem Minus von 6 Prozent entspricht. Bei konstanten Wechselkursen wären es dagegen 9 Prozent mehr gewesen. Veräusserungen brachten auf Konzernebene im ersten Quartal ausserordentliche operative Gewinne im Umfang von 12,8 Milliarden Dollar und Reingewinne von 10,8 Milliarden Dollar.

Umsatz im einstelligen Prozentbereich angepeilt

Novartis verfehlt mit dem Umsatz zwar die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 12,5 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Beim operativen Kerngewinn liegt Novartis mit fast 3,6 Milliarden Dollar über den Prognosen von 3,2 Milliarden.

Währungsbereinigt wird weiterhin ein Anstieg der Verkaufserlöse um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag angepeilt. Beim bereinigten operativen Gewinn soll es ein Zuwachs im hohen einstelligen Prozentbereich sein.