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Streit um Zugriff auf iPhones Apple schliesst Sicherheitslücke

Eine frau hält Smartphones in der Hand.
Legende: Apple bleibt im Streit mit den US-Justizbehörden hart. Keystone
  • Apple beseitigt eine bekannte Sicherheitslücke beim iPhone. Bisher konnte man über den USB-Port ein spezielles Gerät an das Smartphone anschliessen und so an die Daten gelangen.
  • In Kürze werde ein Software-Update erscheinen, um die Lücke zu beseitigen, teilte Apple mit.
  • Ziel sei es, Kunden vor Hackern und Spionen zu schützen, so Apple. Datenschützer begrüssen den Schritt. Die Behörden kritisieren, so werde es schwerer, Verbrechen aufzuklären.

Die Sicherheitslücke nutzte unter anderem die Polizei. Kritiker monierten jedoch, die Hacking-Hardware könne leicht in die falschen Hände geraten. Mit dem Apple-Update wird der USB-Port eine Stunde nach dem Sperren deaktiviert. Der Port funktioniert erst wieder, wenn man den Pincode eingibt.

Der Zugriff auf iPhone-Daten sorgt in den USA seit Monaten für Diskussionen. Apple hatte sich nach einem Amoklauf geweigert, den Behörden Zugang zu den Daten des mutmasslichen Täters zu verschaffen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Die Annahme Apple und US Geheimdienste kämen jetzt nicht mehr an persönliche Daten halte ich für sehr naiv. Dieser Streit ist doch inszeniert, damit sich Nutzer in falscher Sicherheit wähnen. Wirtschaftsspionage durch die USA wird sicher weitergehen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen