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Wirtschaft Stühlerücken in der Schweizer Wirtschaft

In den Chefetagen der Schweizer Wirtschaftswelt haben sich für zahlreiche Top-Manager Türen geöffnet oder geschlossen. Der spektakulärste Rücktritt des Jahres 2012 betraf allerdings nicht ein Unternehmen, sondern die Schweizerische Nationalbank (SNB).

Philipp Hildebrand
Legende: Währungshüters Hildebrand: Nachdem er die Unterstützung des SNB-Bankrates verloren hat, tritt er am 9. Januar zurück. Keystone

Zum Verhängnis wurden Philipp Hildebrand unpräzise Aussagen zu Devisengeschäften seiner Frau. Neuer SNB-Präsident wurde Thomas Jordan.

Unter Druck demissionierte im Oktober auch der Basler-Kantonalbank-Chef Hans Rudolf Matter. Er übernahm die Verantwortung für einen Anlagebetrugsfall.

Konzernsanierer gingen

Sergio Ermotti, der nach dem Londoner Zocker-Skandal Oswald Grübel gefolgt ist, amtiert seit September 2011 an der Spitze der UBS-Leitung. Im Mai ersetzte Axel Weber als Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger.

Grübel und Villiger hatten die UBS nach der Krise 2009 wieder aufgebaut. Auch bei Swiss Re verliess ein Sanierer die Führungsriege: Stefan Lippe übergab den Chefposten an Michel Liès.

Ackermann kehrte zurück

Bei Julius Bär verliess mit Raymond Bär ein Gründerfamilienmitglied das VR-Präsidium. Er wurde durch Daniel Sauter ersetzt. Bei der Zurich Insurance Group kehrte mit Josef Ackermann ein prominenter Manager in die Schweiz zurück. Der ehemalige Konzernchef der Deutschen Bank folgte auf Manfred Gentz.

Der Rüstungsbetrieb Ruag fand mit Urs Breitmeier wieder einen CEO. Jasmin Staiblin kündigte ihren Wechsel vom Chefposten bei ABB zum Energiekonzern Alpiq an.

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