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Swiss Economic Forum 2014 «Ich werde oft gefragt, wieso es der Schweiz so gut läuft»

Liberaler Arbeitsmarkt, duales Berufsbildungssystem, stabiles Rechtssystem – die Direktorin des Seco betont, dass gerade die guten Rahmenbedingungen den Erfolg der Schweizer Wirtschaft begründen. «Wir sollten das nicht aufs Spiel setzen», warnt sie gleichzeitig.

«Der Schweizer Wirtschaft geht es erstaunlich gut, trotz einem schwierigen Umfeld», sagt Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Direktorin Seco. «Ich werde oft im Ausland gefragt, wieso es der Schweiz wo gut läuft. Dann sage ich, wir haben gute Rahmenbedingungen. Wir haben einen liberalen Arbeitsmarkt, wir haben ein duales Berufsbildungssystem, wir haben ein stabiles Rechtssystem, wir haben eine gute Infrastruktur. All das, ich könnte eine lange Liste machen.»

Legende: Video Die liberalen Marktbedingungen sind das Schweizer Plus abspielen. Laufzeit 0:35 Minuten.
Vom 06.06.2014.

Aber auf Dauer hat bekanntlich nichts Bestand: «Wir müssen gucken, dass wir diese guten Rahmenbedingungen nicht gefährden», die Seco-Direktorin. Sie sagt das mit Blick auch auf die Minder- und Masseneinwanderungs-Initiative, die Mehrheiten im Volk gefunden haben. «Diese zwei Initiativen werden uns Schwierigkeiten machen, insbesondere die Masseneinwanderungsinitiative».

«Je weiter weg wir gehen, desto besser ist der Ruf in der Schweiz. Aber gerade in Europa ist die Situation schwierig, weil die Führer von Europa der Meinung sind, wir haben eines der wichtigsten Abkommen und eines der wichtigsten Prinzipien, die Personenfreizügigkeit, aufgekündigt.»

1 Kommentar

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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Warum wohl geht's so gut ? Weil wir eben Supertypen sind ! die mit Pünktlichkeit, Fleiss, Können und Bescheidenheit das Beste geben und sogar freiwillig auf mehr Ferien verzichten und dem Chef einen hohen Gewinn gönnen , mit dem er wieder Investieren kann und die Jacht und Merz sowie seine Villa wir ihm nicht neiden , denn auch wir fahren feine Autos - also EU macht es uns nach , dann sind Verträge nur noch Formsache, wäre irre, wenn dies hier ein EU- Minister lesen und umsetzen würde .
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