Der Steckbrief zum SEF

Das Swiss Economic Forum gehört zu den wichtigen Wirtschaftsanlässen im Jahr. 1350 Teilnehmer diskutieren während zwei Tagen über den Zustand der Schweiz. Daten und Fakten zum diesjährigen Schweizer Klassentreffen der Wirtschaft.

Das «Swiss Economic Forum» gilt – wie das Davoser WEF – als grosser Netzwerkanlass. Anders als das internationale Pendant hat das SEF ganz klar einen Fokus auf die inländische Wirtschaft. Die grosse Mehrheit der Teilnehmer stammt aus der Schweiz – sie kommen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Das SEF versteht sich selbst als Stimme der Schweizer KMU. Etwa zwei Drittel der rund 1350 Teilnehmer stammen aus kleinen und mittleren Unternehmen. Diese Plätze sind bereits ausverkauft.

Hintergrund: Das SEF wurde 1998 gegründet und nimmt für sich in Anspruch, die national bedeutendste Wirtschaftsveranstaltung für Unternehmertum zu sein. Das Netzwerktreffen findet seit 2010 im Kursaal von Interlaken statt, vorher traf man sich in Thun. Gründer sind die beiden CEO Stefan Linder und Peter Stähli.

Programm: Während des zweitägigen Treffens – in diesem Jahr am 4. und 5. Juni – wechseln sich Vorträge und Netzwerktreffen ab. Eröffnet wird die Veranstaltung von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Als weitere Referenten stehen unter anderem die drei international bekannte Ökonominnen Noreena Hertz, Linda Yueh und Ulrike Malmendier, sowie Wirtschaftsgrössen, wie UBS-Chef Sergio P. Ermotti, oder Roche-CEO Severin Schwan auf der Bühne. Ronald Pofalla war Chef des deutschen Bundeskanzleramtes und wird Einblicke in das Machtzentrum unseres grossen Nachbars gewähren.

Am zweiten Tag wird der Swiss Economic Award vergeben, mit dem jedes Jahr die drei besten Jungunternehmen der Schweiz ausgezeichnet werden. Über 300 Unternehmen bewarben sich in diesem Jahr für den bedeutendsten Jungunternehmerpreis der Schweiz.