Swiss Re: Mehr Schäden – weniger Gewinn

Die Swiss Re musste dritten Quartal mehr für Schäden zahlen, wurde aber von den guten Kapitalanlagen gestützt.

Hagelschäden

Bildlegende: Hagelstürme in Deutschland verursachen Kosten von rund 240 Millionen Dollar. Keystone

Der Rückversicherer Swiss Re hat im dritten Quartal einen Reingewinn von 1,07 Milliarden Dollar erzielt. Das ist weniger als im Vorjahr, als ein Sondereffekt das Ergebnis stützte.

Verkäufe in den USA hatte dem zweitgrössten Rückversicherer der Welt damals 823 Millionen Dollar eingebracht. Deswegen hatte er für das dritte Quartal 2012 insgesamt 2,18 Milliarden Dollar Gewinn angemeldet.

Gute Aussichten für Dividendenausschüttung

Trotz Gewinnhalbierung übertrifft die Swiss Re die Erwartungen
deutlich: Analysten hatten sich im Schnitt 762,7 Millionen Dollar Gewinn erhofft.

Laut Finanzchef George Quinn dürfen sich die Aktionäre auf eine höhere Dividende sowie Sonderdividende freuen. Der Entscheid dazu hänge allerdings vom Jahresergebnis ab, dass der Konzern im nächsten Februar bekannt geben wird.

Hohe Kosten wegen Hagelstürmen

Die verdienten Prämien der Swiss Re beliefen sich zwischen Juli und September auf 7,48 Milliarden Dollar, ein Plus von 14 Prozent, wie mitgeteilt wurde. Gemessen an den Einnahmen betrug die Belastung aus Schäden und internen Kosten 80,9 Prozent.

Im nun abgeschlossenen Quartal sieht die Situation anders aus: Hagelstürme im Norden und Süden Deutschlands im vergangenen Juli hatten bei der Swiss Re Kosten von rund 240 Millionen Dollar verursacht, wie bereits im September mitgeteilt wurde.