Zum Inhalt springen

Wirtschaft Swisscom holt Chinesen für Glasfasernetz

Swisscom geht eine Partnerschaft mit dem chinesischen Ausrüster Huawei ein. Ziel der Zusammenarbeit ist der Ausbau des Schweizer Glasfasernetzes. Dafür wirft die Swisscom 300 Millionen Franken auf.

Schaufenster der Firma Huawei
Legende: Die chinesische Firma Huawei stellt auch Handys her. Keystone

Der auf acht Jahre befristete Auftrag mit einem Volumen von rund 300 Millionen Franken umfasst primär die Netzwerkausrüstungen in den Swisscom-Schächten und Überbauungen.

2013 will Swisscom insgesamt rund 1,75 Milliarden Franken in den Infrastrukturausbau der Schweiz investieren. Die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Firmenriesen umfasst den Ausbau des Glasfasernetzes bis 200 Meter vor die Gebäude. Bei der restlichen Distanz kommen bestehende Kupferkabel zum Einsatz.

Glasfasernetz für (fast) alle

Im Herbst 2012 startete die Swisscom in drei Gemeinden Pilotversuche. Ende 2013 soll der Ausbau in weiteren Orten beginnen. Bis spätestens 2020 will Swisscom 80 Prozent der Schweizer Haushalte mit einem Glasfaseranschluss ausstatten.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Ehrlich, die Swisscom hat meine Gunst verloren. Seit Jahren bin ich bei Sunrise und erhalte identische Leistungen zum halben Preis. Für 80.- inkl. Anschluss habe ich freies Internet zuhause und auf dem Handy, Festnetz, Handy und Internet. Solchen Schmu wie TV brauche ich nicht, vor allem wenn man noch zusätzlich dafür zahlen muss (Provider TV Gebühr, Anschlussdose, Billag = weit über 1000.- pro Jahr). Wozu auch, denn langsam wird das DVB-C Netz überall geöffnet und kann frei empfangen we...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Tisserand, Schweiz
    Jeder Franken, den wir im Ausland investieren, wird uns irgenwann das Zehnfache kosten. Dies sind alles kurzfristige Entscheide, die dann der Steuerzahler, auf indirektem Wege, wieder berappen darf... Arbeitslose, usw... Auch hier gehören griffige Gesetze geschaffen, und zwar sehr bald! Die Verantwortlichen in den Chefetagen interessiert nur das Geld, welches auf dem eigenen Konto liegt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Walter Schwearb, Ueken
    Hier spielte wohl wieder einmal die Kurzsichtigkeit und der Preis eine Rolle. Aber, liebe Swisscom, ihr arbeitet doch auch lieber zu europäischen Gehältern und Arbeits- und Umweltbedingungen, oder? Habt ihr euch China heute schon mal angeschaut. Aber das spielt wohl bei den Verantwortlichen bei euch keine Rolle.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen