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Fusion auf der Zielgeraden Syngenta-Übernahme soll im Mai über die Bühne gehen

  • Die Übernahme des Schweizer Agrochemie-Konzerns durch ChemChina steht unmittelbar vor dem Abschluss, wie Syngenta mitteilt.
  • In den vergangenen Wochen hatten wichtige Wettbewerbsbehörden die Transaktion genehmigt, teilweise unter Auflagen.

Noch ausstehend ist indes die Bewilligung der indischen Behörden. Dennoch: «Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Transaktion im Mai abgeschlossen wird», sagte Syngenta-Chef Erik Fyrwald.

Demnach will Syngenta am 5. Mai das provisorische Übernahmeergebnis des rund 43 Milliarden Dollar schweren Angebots publizieren und am 10. Mai das definitive. Am 11. Mai startet dann die Nachfrist für die Aktionäre, welche bis dann ihre Aktien noch nicht angedient haben.

Die verschiedenen Auflagen, welche die Wettbewerbsbehörden verschiedener Länder gemacht haben, sieht Fyrwald nicht als Problem. So hat etwa Mexiko den Verkauf verschiedener Syngenta-Produkte aus dem Bereich Pflanzenschutz gefordert, die USA den Verkauf der Adama-Assets von ChemChina und die EU den Verkauf verschiedener Fungizide und Herbizide sowie ebenfalls einen Teil von Adama. Insgesamt schaut er der Übernahme durch ChemChina mit einem gewissen Optimismus entgegen.

Syngenta bleibt Syngenta, ein Unternehmen mit Sitz in der Schweiz.
Autor: Erik FyrwaldCEO Syngenta

Operativ werde sich für Syngenta nichts ändern. Es würden auch keine neuen Manager aus China zu Syngenta stossen. Wichtig sei, dass Syngenta mit ChemChina einen langfristig orientierten Investoren gefunden habe, und dass mit diesem das Geschäft in China signifikant ausgebaut werden könne. Den bisherigen Marktanteil von Syngenta in China beziffert Fyrwald auf 6 Prozent.

Umsatz schrumpft

Die Umsatzzahlen, die Syngenta am Morgen publizierte, sind nicht berauschend. Die Verkäufe gingen im ersten Quartal 2017 um 1 Prozent zurück auf insgesamt 3,71 Milliarden US-Dollar.

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