Zum Inhalt springen

Wirtschaft Tamedia macht mehr Gewinn im Internet

Beim Medienkonzern Tamedia ist im ersten Halbjahr 2013 der Umsatz bei den Printmedien um über 4 Prozent gesunken. Die Erträge aus dem digitalen Geschäft konnten den Rückgang allerdings mehr als kompensieren.

Insgesamt stieg der Halbjahresumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent auf 536,8 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (Ebit) fiel mit 63,8 Millionen Franken 8,1 Prozent höher aus.

Der Reingewinn verminderte sich um 19,4 Prozent auf 54,7 Mio. Fr. Im Vorjahr schlugen hier jedoch Buchgewinne aus dem Verkauf der TV- und Radio-Aktivitäten im Umfang von 14,2 Mio. Fr. sowie die um 5,3 Mio. Fr. tiefere Kaufpreiserwartung für Edipresse Suisse positiv zu Buche.

Gewinn im Digitalgeschäft

Inzwischen trägt das Digitalgeschäft von Tamedia über 20 Prozent zum Konzernumsatz bei. Neben dem Onlineauftritt von «20 Minuten» und der titelübergreifenden Nachrichtenseite Newsnet betreibt das Medienhaus auch die Stellenplattform Jobcloud, den Internet-Modeladen Fashionfriends, das Immobilienportal Homegate sowie die Handwerkerbörse Renovero. Anders als vor einem Jahr tragen die Internetseiten von Tamedia nun auch zum Gewinn bei: Der Betriebsgewinn des Digitalgeschäfts belief sich auf 14,8 Millionen Franken.

Die Gewinnmarge im Internet ist allerdings noch tiefer als bei Printtiteln wie der Gratiszeitung «20 Minuten» oder der «Sonntagszeitung», jedoch höher als bei den bezahlten Tageszeitungen, wie Tamedia mitteilt.

1 Kommentar

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von kari huber, surin
    Wieso sollten ausgerechnet die Medien Trends verpassen? Der Sprung vom Bleisatz zu DTP war wohl für viele Mitarbeitende schwer. Aber jetzt trifft es die Mechaniker. Die werden bestimmt leicht einen neuen Job finden. Ausser sie seien über 45. Dann haben sie das gleiche Problem wie Bankmitarbeiter 1990. Niemand will sie, aber sie sollen möglichst..bis 80 arbeiten. Die Perversion des schweizerischen Sozialsystems, verlogen bis zum geht nicht mehr!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen