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Airlines schaffen Stellen Tausende neue Flugbegleiter für Lufthansa und Swiss

Die Fluggesellschaft Swiss will im laufenden Jahr 500 neue Flugbegleiter einstellen. Noch viel mehr die Lufthansa.

Vorderteil eines Lufthansa-Flugzeugs, links daneben das Heck einer Swiss-Machine
Legende: Ob die neuen Stellen unter dem Strich per Ende Jahr den Personalbestand der Lufthansa ansteigen lassen, ist offen. Keystone
  • Der Swiss-Mutterkonzern Lufthansa will insgesamt 3000 neue Mitarbeiter einstellen. Die meisten davon an den Drehkreuzen Frankfurt und München.
  • Die Mehrheit der Stellen sind für Flugbegleiter bei allen Fluggesellschaften des Konzerns vorgesehen, allein 500 bei der Swiss.
  • Weltweit beschäftigt der Lufthansa-Konzern derzeit 120'000 Mitarbeiter.

Die Lufthansa will wie in den vergangenen Jahren auch 2017 Tausende neue Mitarbeiter einstellen. Konzernweit würden mehr als 3000 Mitarbeiter gesucht, teilte Deutschlands grösste Fluggesellschaft mit.

Allenfalls nur Stellenverlagerungen

Ob die Mitarbeiterzahl im Lufthansa-Konzern per Ende 2017 wegen der Neueinstellungen steigen wird, lässt sich laut einem Sprecher derzeit schwer voraussagen. Die Neueinstellungen erfolgen nach seinen Angaben zu den jeweils geltenden Gesamtarbeitsverträgen.

Gesucht werden unter anderem 2200 Flugbegleiter. 1400 davon will die Lufthansa, 500 sollen bei der Swiss einen Job bekommen, 200 bei der Eurowings und 100 bei der Austrian Airlines. Bei der Austrian Airlines sind darüber hinaus gut 200 weitere Neueinstellungen geplant, bei der Lufthansa Technik werden etwa 450 Mitarbeiter gesucht.

Löst Ryanair die Lufthansa an der Spitze ab?

Ryanair nimmt der Lufthansa höchstwahrscheinlich den Titel als grösste europäische Fluglinie ab. Die Zahl der Ryanair-Passagiere sei 2016 um 15 Prozent auf 117 Millionen gestiegen, teilte die irische Billigfluglinie mit. Die Lufthansa hingegen zählte nach den ersten elf Monaten 2016 inklusive der Töchter Eurowings, Swiss und Austrian Airlines 101,9 Millionen Passagiere und befördert im letzten Kalendermonat üblicherweise acht bis neun Millionen Fluggäste. Die endgültigen Passagierzahlen stellt der Frankfurter Konzern nächste Woche vor.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Mal wird Personal ausgebaut, dann wieder abgebaut.....deren Löhne ebenso....je nach "Goodwill" der zuständigen - natürlich topverdienenden verantwortlichen "Managern/CEOs"!! Wer stoppt diese Unverschämtheiten und Inkompetenz??
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Ich glaube dass die früheren Flugbegleiter in den letzten Jahren andere, sichere Jobs gesucht haben und deshalb der Neubedarf so gross ist. Jetzt müssen Menschen die finanziell unter grossem Druck stehen, diese unsicheren teils gefährlichen Jobs übernehmen. Ich bin gespannt, wie das weiter gehen wird.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Zuerst werden tausende Mitarbeiter entlassen, nachher mit weniger Lohn wieder eingestellt und es nun der Bevölkerung als "seht nur , wir stellen wieder Mitarbeiter ein, sind wir nicht gut" Aber merken tun es die wenigsten.
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