Tornos rutscht tief in die roten Zahlen

Der Berner Drehmaschinenhersteller blickt auf ein schwieriges Jahr zurück. Dem Konzern sind 2012 die Umsätze weggebrochen. Tornos macht das schwierige Marktumfeld für den schlechten Geschäftsgang verantwortlich.

Die düsteren Prognosen haben sich bestätigt: Der Drehmaschinenhersteller Tornos fuhr im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von 24,46 Millionen Franken ein.

Auf operativer Ebene (Ebit) bleibt ein Verlust von 24,9 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilte. Bereinigt um den Verkaufsgewinn einer Liegenschaft und Wertminderungen resultieren ein Betriebsverlust von 10,9 Millionen Franken und ein Nettoverlust von 13,6 Millionen Franken.

Wie bereits Anfang Jahr angekündigt, ist auch der Umsatz massiv eingebrochen: Er liegt mit 184,8 Millionen Franken um fast ein Drittel tiefer.

Tornos kämpft seit längerem gegen schwierige Marktbedingungen und hat sich darum eine strategische Neuausrichtung und schlankere Organisationsstrukturen verpasst.

Nachdem das Unternehmen auch im ersten Halbjahr 2012 einen Verlust eingefahren hatte, gab es Anfang September den Abbau von 225 Stellen im Jurabogen bekannt. Der Stellenabbau hatte für 147 Mitarbeiter die Kündigung zur Folge.