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Wirtschaft Toyota ruft fast zwei Millionen Autos zurück

1,9 Millionen Toyota-Fahrzeuge müssen zurück in die Werkstatt. Vom Rückruf betroffen ist das Modell «Prius».

Verschiedenfarbige «Prius»-Modelle
Legende: Das Problem beim «Prius» soll durch verbesserte Software gelöst werden. Keystone

Bei dem Hybridwagen dritter Generation könne die Elektronik unter bestimmten Umständen überlastet werden. Dies teilte der japanische Weltmarktführer mit.

Nicht der erste Rückruf bei Toyota

Das Fahrzeug schalte dann in ein Notlaufprogramm und verliere an Fahrt. Bislang seien weltweit rund 400 Fälle gemeldet geworden, elf davon in Europa. Unfälle seien nicht bekannt geworden. Das Problem soll durch eine verbesserte Software gelöst werden, die die Vertragswerkstätten kostenlos aufspielen.

In Europa seien rund 137'000 Wagen des Typs betroffen, der einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektroaggregat kombiniert. Toyota war in der vergangenen Jahren mehrfach von Massenrückrufen verschiedener Modelle betroffen.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Miryam Fähndrich, Luzern
    Eigentlich sehr interessant, dass meistens nur die Rückrufaktionen von Toyota in die Medien kommen. Es werden laufend auch viele andere Marken zurückgerufen.
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Wenn es nur Toyota wäre. Ziemlich jede Marke die moderne Autos herstellt, welche über rein mechanische hinausgehen, ist von Rückrufen betroffen. Seit die Autos zu Computern auf vier Räder mit Antrieb mutierten, beruhen die allermeisten Pannen unterwegs auf Versagen von Elektro/Elektronikkomponenten. Wenn gut gewartet, selten eine mechanische Ursache. Allerdings auch da eine zunehmende Tendenz zur Verwendung billiger Teile zu beobachten, welche häufigeren und teueren Austausch erfordert.
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Der Trend bestätigt nicht ihr Schreiben. Tatsache ist, die Lebensdauer der Autos verlängert sich kontinuierlich.
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    2. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      Möglich, dass Ihre Beobachtungen andere sind Herr A. Planta. Die Lebensdauer ihres Auto beträgt in der CH eh nur solange, bis ihm das Strassenverkehrsamt den Stempel "Schrott" aufdrückt. Vielerorts auf Erden aber nochmals viele Jahre rumkarren, wenn auch ökologisch fragwürdig. Wie alt Sie sind weiss ich nicht. Ist Ihnen aber schon mal aufgefallen, wie in den letzten Jahrzehnten die Produktelebenszyklen jedwelcher Konsumgüter abgenommen hat? Siehe Kuba, wie alt (alte) Autos werden können ;-)
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    3. Antwort von Albert Planta, Chur
      Mein Schreiben beruht weniger auf persönliche Beobachtungen als auf statistische Angaben. Die Garagen jammern auch wegen den grösseren Serviceintervallen und weniger Reparaturaufträge.
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