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Wirtschaft Transocean will weg von der Schweizer Börse

Der Ölbohrkonzern will seine Aktien nicht mehr am Schweizer Parkett handeln lassen. Das Unternehmen mit Sitz in Zug erwartet, dass die Börsenbetreiberin SIX den Plänen bis Ende Jahr zustimmt.

Gebäudekomplex mit Autos davor, Hauptsitz von Transocean.
Legende: Der Hauptsitz des Ölbohrkonzerns Transocean in Steinhausen (ZG). Keystone

Der Ölbohrkonzern Transocean plant die Dekotierung von der Schweizer Börse SIX. Der Schritt soll im ersten Quartal 2016 erfolgen. Das Unternehmen rechnet noch vor Jahresende mit der Zustimmung von SIX, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Gründe für den Schritt werden nicht ausgeführt. Transocean werde weiter an der New York Stock Exchange kotiert bleiben – der Sitz bleibe in der Schweiz.

Transocean ist seit April 2010 an der SIX notiert. Der erste Kurs der Aktie lag bei 95,20 Schweizer Franken. Zur gleichen Zeit ereignete sich das Deepwater Horizon-Unglück im Golf von Mexiko, wo eine Bohrplattform explodierte und sank. In der Folge setzte ein rapider Kurszerfall ein.

In den vergangenen Monaten litt das Unternehmen unter der sinkenden Nachfrage nach seinen Bohrschiffen in Folge des tiefen Ölpreises. Das Jahrestief wurde im August bei 10,55 Franken markiert, zuletzt betrug der Kurs 14,26 Franken.

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