Transporter Citan: Mercedes muss nachbessern

Nach blamablen Crashtests muss Mercedes bei mehreren Tausend Fahrzeugen die Airbags erneuern. Der Kleintransporter Citan ist aus einer Kooperation mit Renault hervorgegangen. Konzernchef Zetsche kündigte bereits interne Konsequenzen an.

Nach schlechten Ergebnissen beim Crashtest ruft Mercedes rund 3500 Transporter Citan europaweit in die Werkstätten. Bei diesen Fahrzeugen würden die Fenster-Airbags ausgetauscht, sagte ein Sprecher und bestätigte entsprechende Medienberichte.

Dies seien alle bislang an Kunden ausgelieferten Fahrzeuge des neuen Transporters, die über einen solchen Sicherungsmechanismus verfügen. Insgesamt sind europaweit inzwischen bereits rund 10'000 Citan am Start.

Strafaktion? Personaltausch erfolgte schon vor Wochen

Der neue, auch für Familien gedachte Kastenwagen Citan hatte bei einem Crashtest Ende April nur drei von fünf möglichen Sternen erhalten. Unter anderem hatte sich ein Airbag nicht richtig entfaltet. Konzernchef Dieter Zetsche hatte daraufhin in einem Interview Konsequenzen angekündigt.

Für den Transporter ist seit Anfang April Andreas Renschler zuständig. Bis Ende März verantwortete das Geschäftsfeld noch der damalige Produktionschef der Autosparte, Wolfgang Bernhard. Er ist jetzt für Trucks und Busse zuständig.