Trotz weniger Bestellungen mehr Gewinn bei Rieter

Der Textilmaschinen-Hersteller Rieter hat im ersten Halbjahr 2014 Umsatz und Gewinn gesteigert. Letzterer verdreifachte sich im Vergleich zum selben Zeitraum 2013 auf 14,3 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilte.

Rieter-Logo über einem Gebäude

Bildlegende: Der Bestellungseingang fiel zwar tiefer aus als im Vorjahr, blieb aber deutlich über den Erwartungen der Analysten. Keystone

Auch der Umsatz ist deutlich angestiegen – um neun Prozent auf 522,1 Millionen Franken. Im Vorjahresvergleich waren es 478,1 Millionen. «Dank der Profitabilitätsverbesserung in beiden Business Groups erhöhte sich die Betriebsrendite des Konzerns von 3,6 auf 5,5 Prozent des Umsatzes», schrieb das Unternehmen.

Gleichzeitig verbuchte Rieter aber nicht mehr ganz so viele Bestellungen: Mit 655,5 Millionen Franken lag der Bestellungseingang unter dem hohen Wert des Vorjahreszeitraums von 711,4 Millionen Franken. Im Vergleich zum zweiten Halbjahr wurde allerdings wieder markant mehr bestellt.

Zu steigern vermochte Rieter das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit): Es lag bei 28,8 Millionen Franken, was einer Zunahme von 68 Prozent entsprach.

Das Marktumfeld sei im ersten Semester andauernd freundlich gewesen, hiess es in der Mitteilung. Rieter hatte im Rahmen des Investitionsprogramms 2012/2013 zusätzliche Kapazitäten in China und Indien aufgebaut. Diese hätten die gute Entwicklung des Unternehmens im ersten Halbjahr 2014 wesentlich begünstigt.