Zum Inhalt springen

Trump-Berater am WEF «Trump ist ein Mann des Friedens»

Der neue US-Präsident sei kein Risiko, sondern eine Chance, betont dessen Berater Anthony Scaramucci am WEF.

Legende: Video «Die Menschen können entspannt sein» abspielen. Laufzeit 1:19 Minuten.
Vom 17.01.2017.

Mit dem früheren Hedgefonds-Manager Anthony Scaramucci nimmt ein hochrangiger Berater von Donald Trump am Weltwirtschaftsforum teil. Im Gespräch mit SRF nimmt er jenen, die sich vor dem neuen Präsidenten fürchten, den Wind aus den Segeln.

SRF: Herr Scaramucci. Was würden Sie den Menschen am WEF sagen, die sich ein bisschen vor der Präsidentschaft Trump fürchten?

Anthony Scaramucci: Ich würde ihnen sagen, dass sie sich nicht zu fürchten brauchen und dass sie der Trump-Administration eine Chance geben sollen. Denn was sie feststellen werden, ist, dass deren politischen Aktionen und Konzepte funktionieren und erfolgreich sein werden.

Legende: Video WEF: Die Wirtschaft sieht Chancen in Trump abspielen. Laufzeit 2:59 Minuten.
Aus 10vor10 vom 17.01.2017.

Und wenn die Administration Trump eine Neuauflage des ökonomischen Wachstums in den USA anschieben und so den Arbeiterklasse- und Mittelklasse-Familien helfen kann, wird das auch für das globale Wachstum besser sein. Die Menschen können und sollen entspannt sein.

Was ist mit den Beziehungen der USA zu Europa?

Ich denke, wenn wir in einem Jahr wieder hier stehen, werden die Beziehungen sogar noch besser sein als heute.

Wir müssen also keine Angst haben – auch die Menschen ist Ost-Europa nicht?

Nein. Denken Sie nur an die historische Chance für eine grosse Veränderung. An jene, die sich an Ronald Reagan erinnern: Auch damals gab es grosse Bedenken. Und nach den acht Jahren seiner Präsidentschaft hatten die Leute erkannt, dass er ein Mann des Friedens ist.

Sie werden dasselbe mit Blick auf Trump erkennen – dass er ein Mann des Friedens ist. Er will eine ausgezeichnete Beziehung mit dem europäischen Kontinent und mit Grossbritannien pflegen. Niemand braucht sich zu sorgen.

Das Gespräch führte Marcel Anderwert.

16 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Ich bin überzeugt, dass durch Trump Besseres entsteht. Auf jeden Fall Ehrlicheres und Direkteres. Es ist auch bei uns so, dass Menschen die (versuchen) die Wahrheit zu sagen oder aufzudecken, sofort geschlagen und getreten werden. Für die Elite ist es halt einfacher das zu tun was für sie gut ist, wenn nicht alle wissen mit welchen Tricks vorgegangen wird. Ich glaube vor Trump müssen sich vor allem alle "Lügner" und "Schummler" fürchten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Peter Zurbuchen (drpesche)
      Teilweise haben Sie wirklich Recht, M. Roe! Ich habe das auch schon erlebt. Da versucht man die Wahrheit zu sagen und wird sofort als Linker oder naiver Gutmensch betitelt, diffamiert und niedergeschrien. Was ich aber nicht ganz verstehe: Muss sich Trump vor sich selber fürchten?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Kurt Wirz (kw)
    Die USA sind und bleiben die USA. Der Konflikt mit Russland ist ein Rollenspiel. Ganz egal, wer bei den Amerikanern gerade an der Macht ist, es wird sich nicht viel ändern. Trump ist jetzt noch sehr impulsiv und muss sich mit seiner Rolle erst noch zurecht finden. Aber bestimmt wird manches nicht so heiss gegessen, wie es gekocht wird. Die ersten 6 Monate im Amt machen einen neuen Donald Trump. Lassen wir uns überraschen. Ändern können wir eh nichts.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Schlimmer als bisher kann es ja kaum werden. Wenn ihr keine Milliarden einsetzt um Länder wie die Ukraine zu putschen und umzustürzen, dann ist das ja schon ein Fortschritt für Osteuropa, warum sollten sich die fürchten? Wenn er noch Drohnenmorde stoppt, wird vielleicht auch mittlere Osten friedlich, wenn er den Krieg gegen Russland beendeten ebenso. Innenpolitisch erwarte ich eine Katastrophe von ihm, aber global habe ich durchaus Hoffnung, insbesondere weil er die USA schwächen wird.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen