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Wirtschaft UBS-Chef Sergio Ermotti spricht Klartext

Bei der UBS herrscht ein rauer Wind: Firmeninternen Kritikern empfiehlt der UBS-Konzernchef Ermotti einen anderen Job zu suchen.

«Wer nicht einverstanden ist mit unserer Strategie, sollte etwas anderes machen im Leben», sagte Ermotti in einem Interview mit ihm und Verwaltungsratspräsident Axel Weber im «SonntagsBlick».

Auf den Streit innerhalb der UBS über diesen Kurs angesprochen, sagte Ermotti: «Es gibt Leute, die es in der Vergangenheit geschafft haben, durch solches Verhalten den Umbau der Bank zu stören.» Sie hätten damit keinen

UBS-Chef Sergio Ermotti.
Legende: Sergio Ermotti spricht ein Machtwort – Kritiker werden nicht mehr geduldet. Reuters

Erfolg gehabt. «Diese Spiele haben ein Ende», betonte der Konzernchef.

Lehren aus Libor-Skandal

Nach dem gescheiterten Steuerabkommen mit Deutschland rät die Bank zur Selbstanzeige. Diesen Weg hätten auch schon zahlreiche Kunden gewählt.

Verwaltungsratspräsident Axel Weber bekräftigte, dass die UBS nach der Zahlung einer Milliarden-Strafe wegen Manipulationen der Libor-Zinssätze die Lehren aus dem Fall ziehen werde. «Wir sind dabei, die Kontrollsysteme zu verbessern.»

Legende: Video Busse für UBS wegen Libor-Manipulation abspielen. Laufzeit 8:00 Minuten.
Aus Tagesschau vom 19.12.2012.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Pierre Müller, Genf
    UBS = Unseriöseste Bank (der) Schweiz....Kleiner Spass, aber im Ernst: Klare Zeichen der Schwäche. Wenn man eine deartige Organisation neu ausrichten will, dann muss zuallererst ganz oben schnell und radikal erneuert werden. Dieser unsägliche Herr Kengeter ist immer noch da, zwar auf einem Abstellgleis, aber eben: Zwei Jahre nach dem Riesenverlust in einer Eiheit, die nun redimensioniert werden soll>>immer noch da?! Das verstehe wer will, ich tu's nicht.
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  • Kommentar von Fritz Frei, Buriram
    Anderseits: Ein Unternehmen, das Kritik - etwa im Stile Nordkoreas - unterdrückt, ist zum Tod verurteilt. Ermotti scheint etwas zu leicht zu sein für diese Gewichtsklasse. Klar funktioniert die Macchiavelli-Strategie, den Bock zum Gärtner zu machen (den Investmentbanker zum Totengräber des Investmentbanking) meistens. Aber diese Berufskategorie hat eben keine Tiefe. Reine Gambler.
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  • Kommentar von Fritz Frei, Buriram
    Einerseits: Dieser Klamauk ist ein Zeichen der Schwäche. Bei fundamentalen Veränderungen, muss man sofort allfällige Saboteure in der Unternehmensleitung entfernen. Dann mit aller Kraft den Rest der Belegschaft in speziellen Aktionen, vor allem mit Taten davon überzeugen, dass nicht nur kein Weg an der Veränderung vorbeiführt sondern dass dieser Weg zu neuem Erfolg führt. Dazu müssen besonders die Linienführungskräfte herangezogen werden, allein oderm it kompetenter Unterstützung.
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