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Übernahme in England Alpiq gleist neuen Bahntechnikdeal auf

Legende: Audio Alpiq wird Nummer 1 im Bahn-Fahrleitungsbau abspielen. Laufzeit 01:13 Minuten.
01:13 min, aus HeuteMorgen vom 10.10.2017.
  • Der Energiekonzern Alpiq übernimmt das britische Bahntechnikunternehmen Lundy Projects mit Sitz in Stockport nahe Manchester.
  • Lundy Projects beschäftigt 160 Mitarbeitende an fünf Standorten. Den Preis nennt Alpiq in der Unternehmensmmitteilung nicht.
  • Durch den Zukauf wird Alpiq gemäss eigenen Angaben die Nummer eins in der Fahrleitungstechnik in Europa.

Alpiq ist bisher bereits in der Planung, Errichtung und Instandhaltung von Bahntechnik- und Bahnstromanlagen tätig sowie der Elektrifizierung von Fern- und Nahverkehrsmitteln. Zu den grössten Projekten zählen etwa der Gotthard-Basistunnel sowie Arbeiten an der Hochgeschwindigkeitsstrecke Mailand-Genua.
Mit der Übernahme von Lundy Projects erweitere Alpiq das Portfolio in den Bereichen Design, Herstellung und Montage von Fahrleitungs- und Signalstrukturen, schreibt das Unternehmen.

Grossbritannien erwarte innerhalb der kommenden 25 Jahre eine Verdopplung des Passagieraufkommens, was entsprechende Infrastrukturprojekte mit sich bringe.
SRF-Wirtschaftsredaktor Jan Baumann sieht in der Übernahme von Lundy einen weiteren Schritt einer neuen Unternehmensstrategie. «Der Stromkonzern versucht nämlich, die Aktivitäten ausserhalb der Energieversorgung auszuweiten. Dieser angestammte Bereich bringt wegen der niedrigen Strompeise nur wenig Geld ein», erklärt er.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    ...und zum Schluss werden die störenden Kraftwerksanlagen meistbietend ins Ausland verschachert. Wir reden hier nota bene von Volkseigentum. Was hier abgeht, ist ein Skandal. STromversorgung gehört wieder in vollständig staatliche Hand!
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