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Wirtschaft «Überraschend schwungvolles» Wirtschaftswachstum in der Schweiz

Die Schweizer Wirtschaft dürfte dieses Jahr stärker wachsen als bisher angenommen. Davon gehen die Konjunkturforscher von BAK Basel aus. Sie erhöhen ihre Prognose für das Bruttoinlandprodukt (BIP) auf 1,6 Prozent. Bisher war man von einem Wachstum von einem Prozent ausgegangen.

Legende: Video BAK Basel erhöht Wachstumsprognose abspielen. Laufzeit 0:18 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 13.09.2016.

Die Konjunkturforscher von BAK Basel haben ihre Wachstumsprognosen für die Schweizer Wirtschaft deutlich erhöht. Aufgrund des «überraschend schwungvoll» ausgefallenen Wachstums im ersten Halbjahr wird die BIP-Prognose für 2016 auf 1,6 Prozent erhöht. Bisher war man von 1,0 Prozent ausgegangen.

Vor allem die Exporte hätten sich besser entwickelt als erwartet, heisst es in der Medienmitteilung des Prognoseinstituts BAK Basel Economics AG.

Für das zweite Halbjahr 2016 wird gemäss den aktuellen Indikatoren eine wieder «etwas gemächlichere Gangart» erwartet.

Weiterhin Wirtschaftswachstum

Für die folgenden Jahre prognostizieren die Experten eine graduelle Beschleunigung des Wachstums des Bruttoinlandprodukts (BIP) auf 1,7 Prozent (2017) beziehungsweise 2,0 Prozent (2018). Die bisherigen Prognosen für die beiden Jahre hatten auf 1,5 Prozent und 2,0 Prozent gelautet.

Die Basler Konjunkturforscher gehen davon aus, dass sich die Erfolgsgeschichte der Schweiz fortsetzen wird und hierzulande in den kommenden zwei Jahren ein höheres Wachstumstempo als in der Eurozone erreicht werden kann.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Lustenberger (brunolu)
    bevor man über's BIP spricht sollte man es verstehen... höhere Krankenkassenprämien, ein steigender Ölpreis, eine kleine Grippe-Epidemie und schon haben wir Wachstum... mehr Kranke, mehr Verunfallte, grössere Ineffizienz, Umweltschäden etc. lassen das BIP auch steigen.... unverantwortlich, dass es bis heute als Grundlage für so viele wichtige Entscheide dient (Lohnerhöhungen etc.)....
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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Ja was..... jetzt haben doch alle gesagt der hohe CH-Franken ruiniere die Wirtschaft...
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    1. Antwort von Thomas Steiner (Thomas Steiner)
      Deswegen haben auch tausende ihre Arbeit verloren. Dass Sie das in Südafrika mitkriegen ist verständlich. Hier kennt aber fast jeder Direktbetroffne. Ich auch.
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    2. Antwort von Franz NANNI (Aetti)
      @ Steiner... richtig, es haben Leute Stellen verloren mit der Ausrede der Frankenstaerke.. ich kenne Einige, dabei, das war ein Hilfsmittel zur rechten Zeit weil eh Firmen ins Ausland verlagert wurden und ueberall Menschen wegrationalisiert wurden.. Meist Lug, billige Entschuldigung.. Und wenn Firmen dislozieren.. das braucht zT Jahre der Vorbereitung.. man kann nicht einfach gehen weil mal der Franken staerker wird. alles Schwindel!
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