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Vergleich abgeschlossen Devisenskandal: Credit Suisse zahlt Millionenbusse

Credit-Suisse-Schriftzug an einer Decke hängend
Legende: Die Credit Suisse einigt sich in einem weiteren Rechtsfall. Keystone
  • Die Credit Suisse ist einen weiteren Rechtsfall los und zahlt dafür 135 Millionen Dollar.
  • Es ging um Vorwürfe wegen unsauberer Währungsgeschäfte.
  • Die Finanzaufsicht von New York warf der CS vor, deren Währungshändler hätten Kunden getäuscht, in ungebührenderweise Informationen ausgetauscht und Kurse manipuliert.

Die CS verständigte sich im Streit um mutmassliche Manipulationen im Devisenhandel auf eine Vergleichszahlung, wie die New Yorker Finanzaufsicht DFS und die Credit Suisse bekannt gaben.

Mit dem Vergleich werden die Untersuchung der Praktiken im Währungshandel eingestellt. Die rund 135 Millionen Dollar Busse verbucht die Grossbank im vierten Quartal, wie sie schreibt.

CS anerkennt keine Schuld

Der Vergleich mit dem DFS regle alle Vorwürfe gegen die Bank und beziehe sich auf die Währungsgeschäfte per Telefon und elektronischer Aufträge zwischen 2008 und 2015. Die CS anerkenne dabei keine der gemachten Tatsachenfeststellungen oder betrügerischen Verstösse.

Man sei froh, die Übereinkunft getroffen und damit die Angelegenheit zum Abschluss gebracht zu haben, schreibt die Bank.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Im Beitrag wurde nichts erwähnt über die exorbitanten Löhne der US- Kontrolleure...
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Wenn man einige Milliarden mit Währungsbetrug den Leuten aus der Tasche gezogen hat - sind diese 135 Mio ein Taschengeld. Mit diesem Risiko leben die doch täglich gerne, wenn dabei unter dem Strich mehr bleibt wie bei ehrlichen Geschäften ! Es ist einfach eine elende Schweinerei und untragbar lieber BR , dass der Büezer für sein versteuertes Spargeld keinen Ertrag mehr bekommt - im Gegenzug die Bank mit diesen Millionen Spargeldern sich eine Goldene Nase verdient durch hohe Schuldnerzinsen !
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Das ist nur Buchgeld. Bald wird die Summe wieder eingeholt. Ausserdem kann die Bank die Busse von der EBITDA abziehen. Das hatten wir ja schon.
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