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WEF 2013 Mario Draghi: «2012 war Jahr des Euro-Neustarts»

EZB-Präsident Mario Draghi spricht am World Economic Forum in Davos. Er warnt davor, die Eurokrise als überwunden zu betrachten. Für die zweite Jahreshälfte erwartet Draghi eine Belebung der Konjunktur.

Legende: Video Mario Draghi über das Jahr 2012 abspielen. Laufzeit 0:26 Minuten.
Vom 25.01.2013.

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, glaubt, zukünftige Generationen werden das Jahr 2012 als Jahr des Neustarts für den Euro ansehen. Die Situation für die Eurozone sehe vielversprechender aus als vor einem Jahr.

Vor allem für die zweite Jahreshälfte 2013 ist Draghi optimistisch. «Alles deutet darauf hin, dass sich die finanziellen Bedingungen substanziell verbessern werden», so Draghi an einer Podiumsveranstaltung am WEF in Davos. Noch sei die bessere Situation auf den Finanzmärkten jedoch nicht bei der Realwirtschaft angekommen.

Eingeleitete Reformen müssen nun umgesetzt werden

Sparen sei vielerorts wichtig, aber es müssten auch Reformen vorangetrieben werden, die das Wirtschaftswachstum steigerten. Solche Schritte würden auch die Glaubwürdigkeit stärken und damit die Zinsen für die Neuverschuldung von Staaten drücken.

Wichtig seien vor allem Liberalisierungsschritte in verschiedenen Euro-Ländern. 2013 müssten die Reformen, welche bereits beschlossen wurden, auch umgesetzt werden.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Ich findeHerrnDraghi einfach COOL,jedenfalls nicht abgehoben+als Italiener irgendwie sympathisch.Belebung der Konjunktur(K)in 2er Jahreshälfte wird aber NACH GESUNDEM MENSCHENVERSTAND Wunschdenken bleiben!KannKdurch Sparmassnahmen vorangetrieben werden?KannKzu mehrArbeitsplätzen in der Produktion führen,solangeChinesischerDrache noch fast mehr Arbeitslose zählt als die EU Einwohner hat+welche in einem Monat fast so viel verdienen wie wir hier in 2 Stunden?WÄRE DAS NICHT ZAUBEREI?
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  • Kommentar von franz schleiniger, montecatini/italien
    Der Skandal der Banca "Monte dei Paschi di Siena" wird Draghi auch noch unruhige Nächte bereiten. Auch sein Name steht auf der Teilnehmerliste der "Nichtkontrollierer". Die vorläufige Zurückhaltung der Justiz zeigt, dass hier ein grosser Sumpf vermutet wird. Zahlen gehen schon in Zweistellige Miliarden, wird gemunkelt. Aber sonst ist ja alles ok mit den italienischen Banken. Oder doch nicht?
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