Swiss-Re-Chef: «Schäden durch Naturkatastrophen werden grösser»

Michel Liès ist in Davos mit seiner Firma stark vertreten. Denn «sein» Geschäft, das Versichern von Sturmschäden in den USA, Überschwemmungen in Thailand, Erdbeben oder Ernteausfällen ist Thema am WEF.

Swiss-Re-Chef Michel Liès

Bildlegende: Swiss-Re-Chef Michel Liès spricht über die Risiken seiner Versicherungsbranche. Keystone


Swiss-Re-Chef Michel Liès

29 min, aus Samstagsrundschau vom 26.01.2013

Seit einem Jahr lenkt Michel Liès den zweitgrössten Rückversicherungskonzern der Welt. Seine Branche sieht sich in den letzten Jahr immer stärker mit einem Problem konfrontiert: «Naturkatastrophen haben zugenommen und die kosten jedes Jahr mehr.»

Wie lässt sich hier noch Geld verdienen? In den Industrieländern ist der Versicherungsschutz auf hohem Niveau, mehr Geld verdienen lässt sich anderswo. «Der Fokus liegt bei uns auf den Schwellenländern», sagt Swiss-Re-Chef Michel Liès gegenüber Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Dort liege noch viel Potenzial für den Schweizer Rückversicherungskonzern.

Auch Privates kommt zur Sprache: In seiner Freizeit renoviert Liès am liebsten mit seiner Familie alte Häuser. Dies weil er ein starkes Interesse an Geschichte habe, sagt er.