«Das Internet wird verschwinden»

Die fortschreitende Digitalisierung beschäftigte die Manager am WEF in Davos. Die rasante Entwicklung werde weitergehen, darin sind sich die Firmenvertreter einig – doch mit welchen Konsequenzen? Eine Antwort gibt Google-Präsident Eric Schmidt.

Eric Schmidt, Präsident von Google, sicher

Bildlegende: Es werde kein Offline mehr geben, ist sich Eric Schmidt, Präsident von Google, sicher. Swiss Image / Valeriano DiDomenico

«Das Internet wird verschwinden.» Diese kantige These kommt ausgerechnet von Eric Schmidt, dem Präsidenten des Technologiegiganten Google. Schmidt hat keine Albträume oder Existenzängste. Nein, er und mit ihm viele andere Manager in Davos sind lediglich davon überzeugt, dass das Internet selbstverständlich werde – und damit aus unserer Wahrnehmung verschwinde.

Sei es das Auto, der Kühlschrank, die Uhr am Handgelenk oder die Brille auf der Nase: Alles werde künftig konstant online sein – immer mit dem Internet verbunden. Es gibt kein Offline mehr.

Das aber bringt neue Herausforderungen: Die zunehmende Digitalisierung generiert schon heute eine Unmenge von Daten. Und viele Fragen: Wie sollen wir mit diesen Daten umgehen? Und wie sollen sie sicher aufbewahrt werden?

Wer die richtigen Antworten auf diese Fragen finde, werde profitieren, dessen ist sich unter anderem John Chambers, Chef des Technologieausrüsters Cisco, sicher. Wer sich nicht auf die neue digitale Geschäftswelt einstelle, nicht innovativ bleibe und sich stetig neu erfinde, der gehe unter.

Firmen wie Google oder Facebook scheinen die Nase vorn zu haben im Wettrennen der Digitalisierung und IT-Innovationen. Chefs von anderen Technologie-Giganten sprechen zwar von Chancen, scheinen aber gstresst vom horrenden Tempo des technologischen Fortschritts.

Podium: The Future of the Digital Economy (WEF-Video)

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