«Immer mehr Zivilisten sind vom Konflikt betroffen»

Vitali Klitschko zeigt sich am WEF besorgt über die Situation in der Ostukraine. Er fordert die Schliessung der Grenze zu Russland.

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Vitali Klitschko am WEF 2015

0:57 min, vom 22.1.2015

Auch der ehemalige Boxweltmeister und Kiewer Bürgermeister, Vitali Klitschko, ist am WEF anwesend. Gegenüber SRF News gab er eine Einschätzung der Situation in der Ostukraine: «Jeder sorgt sich über den Konflikt. Immer mehr Zivilisten sind davon betroffen. Immer mehr Menschen sterben.»

Wie der ukrainische Präsident Petro Poroschenko am Dienstag forderte auch Klitschko die Schliessung der Grenze zu Russland. Auch sollten die Russen gebeten werden, das Land zu verlassen sowie ihre Waffenlieferungen und ihre finanzielle Unterstützung einzustellen.

Für Klitschko steht fest: «Ohne finanzielle und militärische Hilfe durch die Russland gäbe es diesen Konflikt nicht.» Von Europa fühlt sich der Kiewer Bürgermeister indes nicht im Stich gelassen: «Wir schätzen all unsere Freunde, die uns in diesen schweren Zeiten unterstützen.»