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WEF 2016 Newsblog aus Davos: Das war der Tag in Davos

Was bewegte in Davos? Im Newsblog haben wir den Tag begleitet.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 19:42

    Auf Wiedersehen!

    Wir beenden hiermit unseren Newsblog vom WEF in Davos. Morgen Vormittag starten wir wieder. Ab 11.00 Uhr melden sich auch die Kollegen von «WEF live» wieder auf SRF info und hier im Livestream. Auch dann werden sich die Diskussionen wieder um die vierte industrielle Revolution drehen und um den technologischen Wandel, den diese mit sich bringt.

  • 19:30

    CNN-Moderator übt Kritik am WEF

    Der bekannte CNN-Moderator Richard Quest zeigt sich im Gespräch mit Reto Lipp als grosser Kritiker des WEF.

    Er sagt zwar, dass man die grossen Fragen hat ansprechen können, aber eigentlich seien die meisten Leute nicht deswegen nach Davos gekommen: «Zu viele Leute strömen hierher, um Geschäfte abschliessen zu wollen und Kunden zu sehen.» Man wolle sich aber nicht wirklich die Hände an der Debatte schmutzig machen, obwohl das WEF genau darum gegründet worden sei.

    Ausserdem kritisiert er das Programm des Forums. «Es gibt sehr viele Debatten. Einzelne sind komplett sinnlos, andere sind fantastisch, wieder andere sind langweilig und einige... da fragt man sich wirklich warum.» Das Programm sei insgesamt völlig überfrachtet.

    Legende: Video CNN-Moderator Richard Quest kritisiert das WEF abspielen. Laufzeit 10:36 Minuten.
    Aus News-Clip vom 22.01.2016.
  • 18:56

    Keine Zugeständnisse an die Schweiz

    Was man längst vermutet hat, ist nun bestätigt: Vor einer Einigung Grossbritanniens mit der EU macht Brüssel keine Zugeständnisse an die Schweiz. Das sagte Bundespräsident Johann Schneider-Ammann am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos.

  • 18:49

    John Kerry bummelt durch Davos

    John Kerry, der Aussenminister der USA, fühlt sich sichtlich wohl in Davos. Obwohl er umringt wird von Bodyguards, lässt er sich zu einem Selfie mit einem Passanten hinreissen.

    Legende: Video Selfie mit US-Aussenminister Kerry in Davos abspielen. Laufzeit 00:17 Minuten.
    Aus News-Clip vom 22.01.2016.
  • 18:14

    US-Verteidigungsminister Carter: «Ich schlafe gerne unruhig»

    WEF-Gründer Klaus Schwab fragt US-Verteidigungsminister Ashton Carter, was ihn nachts wach hält. Die Niederschlagung der Terrormiliz IS beschäftige ihn sehr, sagt Carter. «Diese muss und wird kommen.»

    Daneben besorgt ihn aber auch der Einfluss Irans im Nahen Osten und der Schutz von Israel und den US-Verbündeten in der Golfregion. Er blickt aber auch sorgenvoll nach Nordkorea, Russland oder China.

    Carter sagt aber, dass schlaflose Nächte sein Job sind: «Es ist meine Aufgabe eine Situation herbei zu führen, in der nachts jeder schlafen kann. Ich schlafe gern unruhig, wenn alle anderen dafür schlafen können.»

    Legende: Video Klaus Schwab im Gespräch mit Ashton Carter abspielen. Laufzeit 22:04 Minuten.
    Aus News-Clip vom 22.01.2016.
  • 18:00

    Bonos WEF-Version von U2-Song «I still haven't found what I'm looking for»

  • 17:15

    Wie sollen wir religiösem Extremismus begegnen?

    Interessante Einblicke: CNN-Chefkorrespondentin Christiane Amanpour fragte Shawki Ibrahim Abdel-Karim Allam, den Grossmufti Ägyptens, Ahmad Iravani, Präsident des Centers für Islamische Studien in den USA und Justin Welby, Erzbischof von Canterbury nach Ursachen und Verantwortung für religiöse Gewalt.

    Allam erklärte, nichts in den heiligen Schriften des Islam oder des Christentums rechtfertige religiöse Gewalt. Eine Aussage, die der Erzbischof nicht unwidersprochen lassen wollte. «Unsere heiligen Schriften rechtfertigen Gewalt zwar nicht, aber in allen gibt es etwas, was die Menschen zur Gewalt bringt», so Welby. Erst wenn Religionsführer dies akzeptierten, könnten sie Verantwortung übernehmen. – Das WEF stellt die Diskussion in ganzer Länge (30 Minuten) mit deutscher Übersetzung zur Verfügung.

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  • 16:50

    Gleichstellungsbericht der UNO

    Frauen erhalten eher eine Position im Verwaltungsrat als eine Führungsrolle in einem Unternehmen. Das geht aus dem ersten Gleichstellungsbericht hervor, den die UNO-Initiative «HeForShe» anlässlich des WEF in Davos präsentiert hat.
    Für die Studie haben zehn namhafte Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen Daten über die Geschlechteranteile in ihrer Firma geliefert. Sie verpflichteten sich zudem, die Zahlen fortan jährlich zu veröffentlichen.

  • 16:43

    Facebook-Chefin: «Wir brauchen Gleichberechtigung»

    Frauen sind am WEF massiv untervertreten. Nur gerade etwa 18 Prozent der Teilnehmer sind weiblich. Da ist es nur richtig, dass im Rahmen des Forums auch über Gleichberechtigung gesprochen wird. Klare Worte dazu fand Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin von Facebook. «Wir brauchen Gleichberechtigung, weil es intelligent ist für Unternehmen, für Organisationen und für die Gesellschaft.» Wenn sich die besten Männer und Frauen engagieren und wirklich Diversität entwickeln würden, dann sei es zu ihrem und zum Vorteil der Gesellschaft.

    Bilder von Shery Sandberg
    Legende: Für Facebook-Chefin Sandberg ist es verschwendetes Potential, wenn man Frauen nicht stärker in die Wirtschaft einbindet. SRF
  • 15:52

    Grosse Sicherheitsmassnahmen am WEF

    Wer genau hinschaut, kann auf dem Dach des #kongresszentrum den Scharfschützen erkennen.

    Ein von SRF News (@srfnews) gepostetes Foto am

  • 15:45

    Der Vize des IWF über die Aussichten für Schweizer Wirtschaft

    Min Zhu hat im Gespräch mit Reto Lipp einen Ausblick zur Entwicklung der Weltwirtschaft gemacht. Dabei hat er auch über die Schweiz gesprochen und zeigte sich optimistisch. «Die Erstarkung des Schweizer Frankens war ein Schock, aber die SNB hat diese ganz gut gehandhabt,» sagt der Vize des Internationalen Währungsfonds. Die Wachstumsraten seien schon besser prognostiziert als im vergangenen Jahr. «Die Schweiz hat sich an die neuen Realitäten angepasst und ist auf dem Weg zurück.»

    Legende: Video IWF-Vize Min Zhu zur Entwicklung der Weltwirtschaft abspielen. Laufzeit 09:03 Minuten.
    Aus News-Clip vom 22.01.2016.
  • 15:36

    Schneider-Ammann weibelt bei EU-Politikern

    Bundespräsident Johann Schneider-Ammann hat viel zu tun am WEF und muss besonders viele Treffen abhalten. Er empfindet dies aber nicht als Stress, sondern als Privileg, dass er überhaupt so viele Begegnungen haben kann. Es sei dabei die Strategie des Bundesrates möglichst viele EU-Politiker zu treffen. «Wir wollen ihnen erklären, was die momentane Lage unseres Landes ist und in welche Richtung der Bundesrat denkt.» Dabei stellt der Bundespräsident fest: «Wir stossen überall auf offene Ohren – aber damit haben wir noch keine Zustimmung.»

    Legende: Video Johann Schneider-Ammann will möglichst viele EU-Politiker treffen abspielen. Laufzeit 13:22 Minuten.
    Aus News-Clip vom 22.01.2016.
  • 15:20

    «Wir gewinnen den Krieg gegen den IS»

    Der Irak und der Libanon sehen sich als Opfer eines regionalen Konflikts, in dem extremistische Kräfte existieren können. Laut dem irakischen Ministerpräsidenten hätte der IS bereits geschlagen werden können. «Doch jemand schickt ihm immer wieder einen Rettungsring», sagte Haïdar al-Abadi am WEF. Dabei schielte er vor allem in die Richtung von Saudi-Arabien, von wo die Extremisten grosse Unterstützung erhielten.
    Al-Abadi gab sich am Freitag in Davos in einer Diskussionsrunde mit seinem libanesischen Amtskollegen Tammam Saeb Salam siegessicher. «Wir gewinnen den Krieg gegen den IS», sagte er.

  • 14:22

    Streicheleinheiten unter Aussenministern

  • 13:46

    «Demokratie ist der Schlüssel zum Erfolg der Schweiz»

    Für Rolf Dörig, Verwaltungsrats-Präsident der Adecco, sind Demokratie und Föderalismus der Schlüssel zum Erfolg der Schweiz. Die vielen Initiativen und Referenden lieferten den Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Politik ein Stimmungsbild und zeigten, wo der Schuh drückt. Es helfe, unbequeme Fragen zu diskutieren und gut ausbalancierte Lösungen zwischen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen zu finden. «Das hilft uns, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu gewährleisten und das ist letztlich das Fundament des Erfolgs der Schweiz.»

    Legende: Video Adecco-Präsident Dörig zum Erfolgsmodell Schweiz abspielen. Laufzeit 01:21 Minuten.
    Aus News-Clip vom 22.01.2016.
  • 13:41

    Ist das Erfolgsmodell Schweiz in Gefahr?

    Am Open Forum in Davos diskutiert Nationalratspräsidentin Christa Markwalder mit Gästen darüber, ob das Erfolgsmodell Schweiz in Gefahr ist. Für ABB-CEO Ulrich Spiesshofer ist klar, was zu tun ist, um in Zukunft erfolgreich zu sein: «Man muss massiv weiter in Bildung investieren und die Menschen fit machen, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein.» Dabei sei das duale Bildungssystem enorm wichtig, aber auch die Gymnasien, bei denen nicht weiter gespart werden dürfe. Als Gefahr sieht Dörig in der Masseneinwanderungsinitiative. Eine zu enge Umsetzung berge die Gefahr, dass es schwieriger, werde internationale Talente anzustellen. Diese seien aber nötig, um auf dem Weltmarkt zu bestehen.

    Legende: Video ABB-CEO über das Erfolgsmodell Schweiz abspielen. Laufzeit 03:10 Minuten.
    Aus News-Clip vom 22.01.2016.
  • 13:15

    Medizinische Versorgung am WEF: Für alle Gebrechen gewappnet

    Was, wenn ein WEF-Gast die Treppe hinunterfällt? Wenn einen Sicherheitsmann die Grippe befällt? Dann kommt meistens das Team von Jörg Helge Junge zu Hilfe. Der leitende Arzt am WEF erzählt von seinem Alltag am Davoser Forum.

    Bild der medizinischen Station am WEF
    Legende: Zum Glück ist die medizinische Station auf diesem Bild nicht belegt. SRF
  • 12:47

    Schneider-Ammann verlässt kurzzeitig das WEF

    Europa hat für den Bundesrat im Moment oberste Priorität. Bundespräsident Johann Schneider-Ammann lässt am Samstagmorgen sogar das traditionelle WTO-Ministertreffen am WEF sausen, um den französischen Präsidenten François Hollande in Colmar (F) zu treffen. Anlass für den Helikopterflug von Davos direkt ins Elsass ist die Einweihung des erweiterten Museums Unterlinden. An der Feier nimmt auch EU-Parlamentspräsident Martin Schulz teil. Den Vorsitz beim WTO-Ministertreffen in Davos übernimmt derweil die Schweizer Staatssekretärin für Wirtschaft, Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch.

    Bild von Johann Schneider Ammann
    Legende: Der Bundespräsident ist heute Morgen per Helikopter ins Elsass gereist. Keystone
  • 12:17

    John Kerry glaubt an die Kraft der Diplomatie

    In seiner Ansprache versprüht US-Aussenminister John Kerry Zukunftsoptimismus. Er beschreibt zwar die Bilder von den letztjährigen Terrortaten, aber mahnt auch an, dass sich die Welt jetzt nicht in einer neuen schrecklichen Normalsituation befindet. Denn: «In unserer Welt verändert sich viel zum Besseren und zwar schneller als je zuvor.» Als Beispiel führt er an, dass immer mehr Kinder Zugang zu Bildung haben oder dass, die Atom-Verhandlungen mit Iran sehr erfolgreich waren. Dank dem neuen Abkommen sei jeder Weg für Iran blockiert, um eine Atombombe zu bauen. «Dadurch ist die Region sicherer geworden und auch die Welt ist sicherer.»

    Bild von John Kerry
    Legende: US-Aussenminister John Kerry ist überzeugt, dass die Konflikte der Gegenwart diplomatisch gelöst werden können. Reuters
  • 11:49

    Amnesty kämpft am WEF für die Menschenrechte

    Seit 1998 ist jedes Jahr auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International am WEF vertreten. Generalsekretär Salil Shetty will die Teilnehmer am WEF erinnern, dass viele Menschen durch das Fehlverhalten von Staaten, aber auch Unternehmen leiden. Er nennt dabei den Abbau von Kobalt in der Demokratischen Republik Kongo für Akkus von Handy und Tablets. Studien von Amnesty würden beweisen, dass 40'000 Kinder in den Kobalt-Minen arbeiten müssten. Smart Phone Hersteller wie Samsung oder Apple würden aber angeben, davon nichts zu wissen, sagt Shetty. «Wenn Amnesty weiss, dass dort Kindesmissbrauch stattfindet, dann muss es Apple doch auch wissen. Die wissen doch alles.»

    Legende: Video Amnesty Generalsekretär über seine Rolle am WEF abspielen. Laufzeit 05:07 Minuten.
    Aus News-Clip vom 22.01.2016.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Wi fe (willigo)
    Fragen zu CETA> https://www.campact.de/ceta/, Es wäre z.B. so, wenn CETA mal später gekündigt werden soll, dass Investoren für entgangene Gewinne noch 20 Jahre später gegen Staaten klagen könnten!! Wisse:>> In der Schweiz kann man wegen Asbest 10 Jahre klagen! Da der Kontakt mit Asbestfasern erst Jahrzehnte später zu einer Erkrankung führen kann, wird die heute geltende absolute Verjährungsfrist von 10 Jahren als zu kurz angesehen. Aber was sind schon ein paar Menschenleben gegen Profit!
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  • Kommentar von Wi fe (willigo)
    Hallo Martin, das wird bewusst in der Schweiz totgeschwiegen und leider auch von SRF mit Stillschweigen bestraft! 1. Ist Schweiz dabei kein Verhandlungsland, jedoch werden da natürlich bei Abschluss alle Kriterien übernommen und die sind seeeeeehr schwerwiegend, obwohl von S. Gabriel immer heruntergespielt und verleugnet. Jedoch wo die Schweiz dabei am Verhandlungstisch sitzt in Genf ist CETA> http://www.attac.de/kampagnen/freihandelsfalle-ttip/hintergrund/ceta/, ist noch schlimmer als TTIP !
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  • Kommentar von martin reiser (martin reiser)
    Durchaus bemerkenswert, dass das TTIP bislang mit keinem Wort erwähnt wird... Oder weiss jemand mehr?
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