Prominente Gäste, gelassene Davoser

Das 46. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos hat offiziell begonnen. Bis Samstag wird die Bündner Alpengemeinde zum «Zauberberg», auf dem sich Spitzenpolitiker und Wirtschaftskapitäne, Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft die Klinke in die Hand drücken.

«Das WEF ist kein Anlass, es ist eine Gemeinschaft», sagte Gründer Klaus Schwab am Dienstagabend in einer kurzen Eröffnungsrede. Den rund 3000 Teilnehmenden wünschte er für die kommenden Tage drei Sachen: Viele neue Freundschaften, eine umgestaltende Idee - nicht nur für ihr Unternehmen, sondern auch für sie selbst - und die Überzeugung, dass die «Zukunft des globalen Dorfes nur mit Dialog, Zusammenarbeit und Kommunikation bewältigt werden kann».

Das Programm des diesjährigen Forums umfasst mehr als 100 Seiten. Es geht um Konflikte und neue globale Herausforderungen. Das übergreifende Motto lautet: «Die Meisterung der vierten industriellen Revolution». Darunter versteht das WEF die rasant fortschreitende technologische Entwicklung des Internets, leistungsfähiger Sensoren, künstlicher Intelligenz und des maschinellen Lernens.