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Wirtschaft Weihnachten war für Händler ein Frohes Fest

Die Feiertage sind passé – Zeit für die Detailhändler, eine erste Bilanz zu ziehen. Besonders beliebt waren in der Adventszeit unter anderem Backzubehör und Barbiepuppen. Doch andere Artikel liefen ebenfalls gut – und noch ist das grosse Geschäft für die Branche nicht vorbei.

Legende: Video «Positive Bilanz beim Weihnachtsgeschäft» abspielen. Laufzeit 1:43 Minuten.
Aus Tagesschau vom 01.01.2015.

In gewissen Bereichen des Detail-Handels macht die Branche fast ein Viertel des Jahres-Umsatzes während des Weihnachtsgeschäfts. Und damit sind jetzt nicht nur die Verkäufer von Christbaum-Kugeln gemeint. Und über diese Weihnachts-Saison, über die kann sich die Branche wirklich nicht beklagen. Vielen Detail-Händlern ist es sogar besser gelaufen als letztes Jahr.

Weil viele Leute bereits vor Weihnachten Ferien hatten, war auch mehr Zeit, um Geschenke einzkaufen. Wie Nicole Studer, Sprecherin des Warenhauses Loeb, sagt, ist vor allem das Thema Backen in diesem Jahr sehr populär gewesen.

Die Leute seien vermehrt zuhause und hätten gemeinsam gebacken. Verkauft wurden daher Knetmaschinen, Backformen und Zubehör. Auch hochwertige Produkte wie Kaschmirschals oder -pullover seien sehr beliebt gewesen. Für die Kinder gabs traditionell Lego oder Barbiepuppen.

Jetzt wird der 13. verpulvert

Auch der Wintereinbruch der letzten Tage hat dem Detailhandel unerwartete Umsätze beschert. Coop-Sprecherin Denise Stadler sagt im Interview mit der «Tagesschau»: «Wenn es kalt ist, kaufen die Leute gerne Esswaren ein und kochen etwas Feines.» Auch Mützen, Streusalz und Schneeschaufeln seine häufig über die Ladentheke gegangen.

Der Online-Handel steht ebenfalls nicht zurück. Laut Stefanie Hynek, Dicitec-Sprecherin, ist das Geschäft nach den Festtagen noch nicht vorbei. Vor allem auch der Januar und Februar seien umsatzstarke Monate. Als Grund vermutet Digitec, viele Kunden investierten ihren 13. Monatslohn erst zum Jahresanfang. Die abschliessenden Zahlen zum Weihnachtsgeschäft 2014 stehen im Laufe dieses Monats fest. Dann ziehen die Detailhändler ihre definitive Bilanz.

3 Kommentare

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  • Kommentar von p.keller, kirchberg
    Gibt's zum Mittag nur noch Pizza - geht's im Urlaub nach Ibiza.
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Ab März wird mit Sevela dann auf die Ferien gespart , auf das freuen sich die Turistenhochburgen in aller Welt . Weil man teilweise spätestens ab Oktober pleite ist, wartet man sehnsüchtig wieder auf den 13 . So vergehen die Jahre und ab 50 wird es eng . Es lebe der Konsum und der scheinbar grenzenlose Wachstum . In Libyen wuchsen Städte in der Wüste zu Milliarden $ , nun fehlt das Wasser , die Folge nur noch Geisterstädte. Die ganze Arbeit sprichwörtlich in den Sand gesetzt ! Kafka grüsst .
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  • Kommentar von e. bertram, zuerich
    Es laesst sich wahrlich viel geld machen im konsumkranken zuerich, danke dafuer. Den 13 verpulfern..., hausaufgaben machen liebe sprecherinnen! Es ist so einfach in der schweiz, vergesst alle marketing massnahmen, die sind teil davon und meistens nur logisch.
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