Zum Inhalt springen

Wirtschaft Weko büsst Händler von Türbeschlägen

Händler von Türbeschlägen haben in der Schweiz jahrelang Mindestpreise abgesprochen. Dies hat die Wettbewerbskommission festgestellt. Sie büsst die Mitglieder des Kartells mit insgesamt 185‘500 Franken.

Fünf Händler von Türbeschlägen sollen sich zwischen 2002 und 2007 jährlich getroffen haben, um Mindestmargen beim Verkauf von Grossmengen von Türelementen zu vereinbaren. Dies teilte die Wettbewerbskommission (Weko) mit. Ein weiteres Unternehmen habe 2007 am jährlichen Treffen der Firmen teilgenommen.

Die abgesprochenen Mindestmargen betrafen Produkte der Glutz AG und sollten beim Verkauf von Beschlägen an Türverarbeiter wie Schreinereien zum Tragen kommen. Eine solche Preisabrede stellt ein hartes Kartell dar, stellte die Weko fest.

Entscheid kann weitergezogen werden

Für die unzulässige Abrede gebüsst wurden die Fritz Blaser Cie. AG, die Rudolf Geiser AG, die Immer AG, die Unternehmen der Koch-Gruppe sowie die OPO Oeschger AG. Die SFS unimarket AG hatte die Preisabrede als erste Unternehmung bei den Wettbewerbsbehörden angezeigt und profitiert daher von einem vollständigen Sanktionserlass.

Gegen die Glutz AG hat die Weko das Verfahren eingestellt, da dem Unternehmen kein Kartellrechtsverstoss nachgewiesen werden konnte. Der Entscheid der Weko kann an das Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.